Gartenfest ist ein Publikumsmagnet geblieben

Stadträte und MGV-Vorsitzender Rainer Lentz (r.) prosteten sich auf den Start des Gartenfestes 2022 zu. Das traditionsreiche Sängerfest schaffte nach zweijähriger "Corona-Pause" eine gelungene Rückkehr mit viel Publikum. Foto: frh

Viel Zulauf beim traditionellen Sängerfest des MGV „Neckarperle“ – zwei Jahren Auszeit unbeschadet überstanden.

Neckarelz. (frh) „Es wurde auch mal wieder Zeit“, rief Rainer Lentz, Vorsitzender des Männergesangsvereins (MGV) „Neckarperle“ Neckarelz, gut gelaunt in die Runde. Begrüßen konnte er nach zweijähriger, von der Corona-Pandemie bedingten Auszeit einmal wieder zum traditionsreichen Gartenfest am Neckarvorland. Zwischen Messplatz und Tempelhaus hat das Sängerfest schon lange Dimensionen erreicht, wie sie in der gesamten Region nur wenig vergleichbare gibt. Waren zum obligatorischen Fassanstich am Samstagnachmittag (02.07.) noch relativ viele der insgesamt rund 1.500 Sitzplätze auf dem Festgelände frei, so sollte sich das bei echtem „Kaiserwetter“ bis zum Abend rapide ändern.

Der Chor des gastgebenden MGV Neckarperle unter der Leitung von Rupert Laible besang stimmungsvoll das, was kurz darauf in Strömen in die Runde gehen sollte: Das Bier! Die ehrenvolle Aufgabe, eben dieses zum Fließen zu bringen, oblag diesmal dem ehrenamtlichen OB-Stellvertreter, Stadtrat Manfred Beuchert. „Es ist meine Premiere“, hatte er bereits eingangs wissen lassen. Und auch, dass er sich „mit YouTube-Videos darauf vorbereitet“ habe. Es scheint gut funktioniert zu haben: Nur drei Schläge benötigte Beuchert, um den Zapfhahn akkurat im Fass unterzubringen. Mit den ersten Gläsern prosteten sich die anwesenden Stadträte auf das Gelingen der Wiederkehr des sehnlich vermissten Traditionsfestes zu. Am Abend sorgten die „Balbachtaler“ vor vollem Haus für den musikalischen Höhepunkt des ersten Festtages.

Am Sonntag (03.07.) gehörte die Bühne schon zum Frühschoppen den chormusikalischen Beiträgen. Dabei gaben sich die Chöre aus der Umgebung ein Stelldichein. Wie das sommerliche Wetter hielt die Volksfeststimmung beständig an. Am Nachmittag hatte die Kuchenbar geöffnet und ermöglichte auch die etwas gediegenere Unterhaltung im Bereich des integrierten Cafés. Mit dem Auftritt der Band „Rusty Move“ begann der zweite Festabend, der sich bis tief in die Nacht hinein erstrecken sollte.

Am Montag (04.07.) als letztem Festtag stand ein weiterer Frühschoppen auf dem Programm. Wie gewohnt lockte ein Mittagessen zum Sonderpreis, zu dem wie gewohnt viele Belegschaften örtlicher Unternehmen vorbeikamen. MGV-Vorsitzender Rainer Lentz und sein Stellvertreter Arnulf Leber zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Wir waren nach der Auszeit etwas nervös, ob noch alles so klappt, wie es vor der Pandemie war“, beschrieb Lentz. „Es hätte kaum besser laufen können“, zog er ein Fazit.