Die „Blaulicht-Familie“ zeigte sich gemeinsam

"Tag der offenen Tür" be der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Mosbach-Kernstadt. Nach der Corona-Pause gelang die Rückkehr bestens bei Sommerwetter und vielen Gästen. Foto: frh

Freiwillige Feuerwehr Mosbach hatte zum „Tag der offenen Tür“ geladen – viele weitere Notfalldienste vor Ort.

Mosbach. (frh) Eigentlich ist es der jährliche Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach. Genauer gesagt deren Abteilung Kernstadt. Rund um das Gerätehaus an der Bleichstraße präsentierten sich am 2. Juli aber keineswegs nur die „Floriansjünger“, sondern nahezu die gesamte Bandbreite der Notfalldienste. Das jeweils vorbereitete, interaktive Programm machte nicht zuletzt den kleineren Gästen viel Freude und sorgte für regen Besucherandrang.

„So viel Zuspruch hätten wir uns gar nicht träumen lassen“, zeigte sich Dennis Obieglo, Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach, sehr zufrieden. Wie viele Gäste es waren, konnte freilich nicht genau erfasst werden. Es könnten über den Tag verteilt mehr als 1.000 Menschen gewesen sein, schätzte Obieglo. Einen nicht zu unterschätzenden Vorteil gegenüber anderen, parallel verlaufenden Festen im Stadtgebiet dürfte angesichts der sehr warmen Außentemperaturen insbesondere am Nachmittag die Bewirtung im etwas kühleren Garagenbereich beigetragen haben. Vom Grill und aus der Küche gab es dort ein auswahlreiches kulinarisches Angebot.

Selbstredend machte aber das unterhaltsame Programm ebenfalls einen Mehrwert aus. Schauübung der Jugendfeuerwehr, die auch mit einer umfangreichen Spielstraße aufwarteten, sollten für das ehrenamtliche Engagement schon in jungen Jahren werben. Die Polizei zeigte eines ihrer Einsatzfahrzeuge. Die DLRG war mit dem Rettungsboot „NeMo“ dabei. Das DRK war durch das Jugendrotkreuz, den Bereitschaftsdienst Mosbach sowie auch mit der Rettungshundestaffel vertreten, deren gelehrige Vierbeiner sich auf dem Fest gerade bei den kleineren Gästen großer Beliebtheit erfreuten.

Die gastgebenden Feuerwehrkameraden hatten einen Großteil ihres Fuhrparks samt der imposanten Drehleiter ausgestellt. Immer wieder gaben sie kleine Führungen. Selbstredend nutzt man die Gelegenheit auch, um neue Aktive für die ehrenamtliche Arbeit in Notfalldiensten zu gewinnen. Der Gesamtkommandant der Feuerwehr im Stadtgebiet Mosbach, Detlef Ackermann, war ebenfalls vor Ort.

Die Freude, nach zweijährigem, von der Corona-Pandemie bedingtem Ausfall nun wieder die Türen öffnen zu können, Stand den meisten der Aktiven förmlich ins Gesicht geschrieben. Und auch der Besucherschaft konnte man dies deutlich anmerken. Bemerkenswert dabei: Mehrere parallel verlaufende, größere Festereignisse im Stadtgebiet scheinen sich gegenseitig nicht zu schwächen. Praktisch überall konnte ein hoher Besucherandrang verzeichnet werden. Eben auch ein deutliches Indiz dafür, wie sehr die festlichen Zusammenkünfte gefehlt haben!