Gäste aus der Mongolei kommen in die „Host Town“

Mosbach und Schwarzach sind zusammen und in Kooperation mit der Johannes-Diakonie stolze „Host-Town“ für die Special Olympics World Games Berlin 2023. Den Erfolg bei der Bewerbung präsentierten die Vertreter der Projektpartner um Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann (r.) und Schwarzachs Bürgermeister Matias Haas (3.v.r.) am Mosbacher Marktplatz. Archiv-Foto: frh

Mosbach und Schwarzach bieten Quartier für die Delegation der Mongolei zu dem Special Olympic World Games in Berlin.

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Mosbach. (pm/red) Der Austausch kann starten, die Annäherung erfolgen: Host Towns und die Delegationen der Special Olympics World Games Berlin 2023 sind final zugeteilt. Vom 12. bis 15. Juni 2023 werden Mosbach und Schwarzach als Gastgeber-Kommunen 76 Gäste aus der Mongolei empfangen.

Mit der finalen Zuteilung beginnt nun die Phase des Kennenlernens. Mosbach und Schwarzach knüpfen erste Kontakte zur Delegation aus der Mongolei und stimmen die Gestaltung des Programms vor den Wettbewerben in Berlin miteinander ab. Beide Kommunen freuen sich darauf, für die Athlet*innen, Coaches und Betreuenden aus der Mongolei besondere Momente und Begegnungen zu schaffen, die noch lange nach den Special Olympics in Erinnerung bleiben.

Als größtes kommunales Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik nimmt das „Host Town“-Programm eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung inklusiver Lebensräume und der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Die Vielzahl inklusiver Projekte wird eine offene, vielfältige Gesellschaft weit über die Weltspiele 2023 hinaus prägen. Sie werden ein neues Miteinander stiften und den Raum für Begegnungen öffnen. „Am wichtigsten ist die Nachhaltigkeit, dass die Inklusion auch nach den Weltspielen in den Kommunen bleibt,“ erklärt Mark Solomeyer, Athletensprecher und Vizepräsident von Special Olympics Deutschland.

Oberbürgermeister Michael Jann und Schwarzachs Bürgermeister Mathias Haas sind sich sicher, dass das „Host Town“-Programm dazu beitragen wird, den Gedanken der Inklusion nachhaltig in der Kommunalpolitik zu verankern – weit über die eigentlichen Weltspiele hinaus.