So lässt sich die Lebensdauer von Akkus verlängern

Wer viele Handys, Smartphones und Tablets sein Eigen nennt, sollte darauf achten, sie regelmäßig aufzuladen, auch wenn sie nicht oft benutzt werden. So lässt sich eine Tiefenentladung des Akkus verhindern. Foto: frh

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Smartphone-Akku tiefentladen? So lässt sich die Lebensdauer des Stromspeichers verlängern.

Mosbach. (pm/frh) Wenn der Bildschirm des Smartphones schwarz bleibt, obwohl es am Ladekabel hängt, kann es sein, dass der Lithium-Ionen-Akku tiefentladen ist. Was heißt das? Und wie lässt sich die Lebensdauer des Stromspeichers im Smartphone verlängern?

In Smartphones sind wiederaufladbare Batterien verbaut. In der Regel handelt es sich dabei um Lithium-Ionen-Akkus. Die Kapazität jeder Batterie verringert sich nach einer gewissen Anzahl an Aufladungen. Das ist insoweit der Normalfall. Wenn die Spannung eines Akkus jedoch unter einen bestimmten, sehr niedrigen Grenzwert absinkt, wird das als „Tiefentladung“ bezeichnet. Tiefentladung bedeutet, dass der Akku komplett leer ist. Als Folge schaltet sich das Gerät aus und lässt sich nicht mehr neu starten, weil die Akkuspannung zu gering ist.

Tiefentladung vermeiden!

Es sollte stets vermieden werden, das Handy immer vollständig zu laden oder komplett zu entladen. Grund ist, dass dadurch der Stromspeicher stark beansprucht wird. Smartphone-Akkus sollten am besten in einem Ladezustand zwischen 30 und 80 Prozent gehalten werden. Wenn die Anzeige der verbleibenden Akkuladung noch über 70 Prozent liegt, sollte das Gerät also so lange nicht ans Ladekabel gehängt werden, bis die Batterieanzeige etwa 30 Prozent anzeigt.

Ist das Gerät geladen, sollte das Ladekabel entfernt werden. Es wird empfohlen, erst aufzuladen, wenn die Batterie eine gewisse Entladung aufweist. Nur dann kann ein für den Akku „gesunder Ladezyklus“ stattfinden. Das Kabel sollte auch aus der Steckdose gezogen werden, da selbst dann etwas Strom verbraucht werden kann, wenn gerade kein Endgerät verbunden ist. Dadurch lässt sich ggf. etwas Energie einsparen.

Verzichtet werden sollte darauf, den Akku nur für kurze Zeit ans Stromnetz zu hängen oder bei fast voller Batteriekapazität nachzuladen. Häufiges, kurzes Aufladen kann der Lebensdauer schaden.
Generell empfiehlt es sich, Geräte mit einem Lithium-Ionen-Akku nicht zu lange unaufgeladen liegen zu lassen. Die aktuellen Geräte der namhaften Hersteller haben ein sehr fortschrittliches Batterie- und Lademanagement. Dabei wird die Akku-Batterie schonend geladen. Diese hat eine eingebaute Schutzfunktion. Sollte es vorkommen, dass eine Batterie nicht mehr aufgeladen werden kann, ist diese defekt oder am Gerät liegt ein anderweitiges technisches Problem vor.

Wenn der Akku zu schwach geworden ist, kann es sinnvoll sein, diesen auszutauschen. Das ist in vielen Fällen kostengünstiger und nachhaltiger, als ein neues Smartphone zu kaufen.

Beratung beim Fachhändler

„Probleme mit durch tiefenentladene Akkus sehen wird immer wieder“, weiß Norman Honke, Inhaber von MiNo Telekommunikation im Mosbacher Gartenweg 2/2 sowie in der Bahnhofsstraße 7 in Sinsheim. Eben weil die richtige Behandlung von Handys, Smartphones, Tablets und ähnlichem nicht immer bekannt ist, sei die Beratung des Fachhandels „sehr wichtig, um lange Freude an den Geräten zu haben“, erklärt Honke.

Bei MiNo gibt es in Person von Benjamin Bieler auch einen spezialisierten Mitarbeiter, der Unterstützung in technischen Fragen anbietet. Nähere Informationen zur bestmöglichen Behandlung, Wartung und Pflege der bei MiNo erworbenen Geräte gehören in der Mosbacher Hauptniederlassung wie auch in der Filiale Sinsheim zum Serviceangebot. „Ein nicht zu unterschätzender Vorzug des Fachhandels vor Ort gegenüber den Online-Riesen“ wie Honke unterstreicht.

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