Das „Premiumprodukt“ fand reißenden Absatz

Den Verkauf ihres traditionellen Adventskalenders schlossen die Mosbacher „Lions“ am Mosbacher Marktplatz ab. Dabei präsentierten sie auch gleich zwei Spendenschecks über je 1.000 Euro für karitative Zwecke. Foto: frh

Lions Club Mosbach verkaufte 6.000 Adventskalender für gute Zwecke.

Mosbach. (frh) Rund um Mosbach gehört er für viele bereits fest zur Vorweihnachtszeit: Der alljährlich erscheinende Adventskalender des Lions Club Mosbach! Und auch in diesem Jahr verkaufte sich dieser wie das sprichwörtliche „geschnittene Brot“. Ruckzuck war die Auflage von 6.000 Stück vergriffen. Beim Restverkauf am Samstagvormittag am Marktplatz waren nur noch wenige Exemplare verfügbar, die für fünf Euro das Stück schnell unter die Passanten gebracht waren.

Dass es mittlerweile „offensichtlich zu wenige“ sind, steht für die Mosbacher Lions um ihren Präsidenten Gerhard Stock sowie den Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Hinterschitt, damit fest. Einhergehend besteht jedoch eine gute Gewinnquote für diejenigen, die sich ihr Exemplar gesichert haben. Hinter jedem der 24 Türchen warten attraktive Preise im Advent, die von lokalen Unternehmen gespendet und im Rahmen einer Ziehung verlost werden. Die Gewinnzahlen (Kalendernummern) erscheinen täglich in der RNZ.

Von einem echten „Premiumprodukt zum kleinen Preis“ sprach Gerhard Lauth, der als Hauptagitator bei den Mosbacher Lions Verantwortung für das Kalenderprojekt trägt. Sein Dank galt neben den Erwerbern nicht zuletzt den weit über 100 auf der Rückseite des Kalenders gelisteten Spenderfirmen für 950 Preise im Wert von rund 33.000 Euro. Und auch das von Sophia Stein aus der Klasse 4a der Waldstadt-Grundschule gemalte Kalendermotiv fand noch einmal, wie schon bei zahlreichen Käufer/innen, lobende Erwähnung.

Vor dem „Ratskeller“ konnten die Mitglieder des Service-Clubs bereits zwei symbolische Schecks zu je 1.000 Euro für gemeinnützige Zwecke präsentieren. Einer davon geht an das Spital Fiosi Suyana in Peru, wo der Mosbacher Urologe Dr. Benjamin Zeier als Missionsarzt tätig ist. Den anderen Scheck erhält die Josef Majer Stiftung in Nord-Argentinien gegen fair gehandelten Honig. Letzterer geht unter der Projektleitung von Leo R. Johmann als „süße Spende“ an Senioreneinrichtungen der Region. Bedacht werden diesmal die Pflegeeinrichtung Schloß Binau, Cura Sana Obrigheim, das Johanniter-Haus „Tannenhof“ Neckarelz, der Pfalzgrafenstift sowie das ASB-Seniorenheim Mosbach.