Schaurige Überraschung für kleine Gespenster

Zu Halloween hat Rico Stahl sein Anwesen in der Neckarelzer Ruhestatt in schauriges Ambiente gehüllt. Foto: privat /zg
Zu Halloween hat Rico Stahl sein Anwesen in der Neckarelzer Ruhestatt in schauriges Ambiente gehüllt. Foto: privat /zg

Rico Stahl gestaltete Halloween-Überraschung für Kinder.

Neckarelz. (frh) Es ist nicht das erste Mal, dass Rico Stahl, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins „Bura“ Neckarelz, zu Halloween mit kreativen Ideen in Erscheinung tritt. Schon im Jahr 2017 hatte Stahl in der Ruhestatt eine Art „Geisterbahn“ eingerichtet. Diesmal beschränkte er sich angesichts der Corona-Situation auf die schaurige Gestaltung seines Anwesens.

Dabei allerdings scheute der Grund- und Hauptschullehrer keine Kosten und Mühen. Eine Nebelmaschine nebst rot- und grünfarbig flackernder Ausleuchtung sorgte für einen echten Hingucker. Die dazu passende, ein wenig an Horrorfilme erinnernde Beschallung wurde ebenfalls eingespielt. Für die zahlreichen Kinder, die mit ihren Sammelbeuteln für Süßigkeiten von Haustür zu Haustür zogen, bot sich selbstredend ein bedeutendes Highlight am „Gruselhaus“ von Rico Stahl.

„Der Hexenmeister hat befohlen, hier Süßes abzuholen!“, wandelnden einige Gruppen der kleinen Halloween-Geister das sonst übliche „Süßes oder Saueres!“ ein wenig ab. Ob Rico Stahl etwas damit zu tun hatte und ob es das „Sauere“ hier und da auch gab, wo die Türe nicht geöffnet wurde, ist nicht überliefert. Ein wenig in Konkurrenz getreten sein dürfte der Einführungsgottesdienst des neuen Neckarelzer Pfarrers (wir berichten gesondert), der um 17 Uhr am Reformationstag stattfand. Die meist in Begleitung von Eltern herumziehenden, gespenstig verkleideten Halloween-Kinder wussten sich daran aber anzupassen und starteten ihre Tour mitunter etwas später als sonst.

Dem Gruselfaktor dürfte es keinen Abbruch getan haben. Erst recht, wenn es durch die Ruhestatt ging. „Es ist wichtig, dass man in diesen Zeiten wieder etwas Kultur pflegt. Vor allem für die Kinder!“, erklärte Stahl. Dass es keine Halloween-Party werden durfte, stand für ihn angesichts der Pandemie außer Frage. Allein die Begeisterung in den Kinderaugen dürfte den Aufwand aber allemal wert gewesen sein.