Stefan Kohler folgt auf Gerhard Weidner

Mit Stefan Kohler (m.) konnten Präsident Gerhard Lauth (r.) und Geschäftsführer Steffen Blaschek (l.) einen neuen Leiter für die sozialen Dienste beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Mosbach willkommen begrüßen. Foto: frh

Neuer Leiter für soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Mosbach.

Mosbach. (frh/pm) Nach über 20 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz in Mosbach tritt Gerhard Weidner in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge als Leiter für die sozialen Dienste tritt ab dem 1. Juni 2021 Stefan Kohler an. Der 44-jährige Heilerziehungspfleger und Altenpfleger arbeitet bereits seit Jahresbeginn beim DRK in Mosbach und wird derzeit von Weidner in das Aufgabenfeld eingeführt.

Kohler ist in Bad Mergentheim geboren, verbrachte einen Teil seiner Jugend in den USA und absolvierte nach der Realschule und dem kaufmännischen Berufskolleg seine Berufsausbildung an der heutigen Johannes-Diakonie in Mosbach. Stefan Kohler sammelte über viele Jahre berufliche Erfahrungen und Leitungskompetenzen in der Behindertenhilfe, Altenhilfe und zuletzt psychiatrischen Fachpflege im stationären Bereich. Ab 2007 war er als Pflegedienstleiter und stellvertretender Heimleiter einer Einrichtung in Bad Mergentheim tätig. Dort blieb er bis Ende 2020, bevor sein Weg nun zum DRK und zurück nach Mosbach führte.

„Die sozialen Dienste sind ein prägender Markenkern des Deutschen Roten Kreuzes“ betont DRK-Präsident Gerhard Lauth. Der Tafelladen, der Kleiderladen und nicht zuletzt das Obdachlosenheim stellen für die Große Kreisstadt Mosbach und die Region eine wichtige Versorgung sicher. Jährlich rund 3.000 Menschen in sozialen Notlagen sind auf diese Angebote angewiesen – viele davon regelmäßig. Eben weil man damit selbstredend kein Geld verdient, sondern nicht zuletzt Eigen- und Spendenmittel dafür aufwendet, komme der Abteilungsleitung große Verantwortung zu, so Lauth.

„Dass es nicht möglich sein wird, Gerhard Weidner 1:1 zu ersetzen, sind wir uns bewusst“, sagt Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek klar mit Blick auf dessen langjährige Erfahrung. Jedoch sei man „absolut überzeugt, den richtigen Nachfolger gefunden zu haben“, so Lauth und Blaschek unisono.

Von zentraler Bedeutung sei bei der Besetzung der vakant gewordenen Stelle gewesen, jemand zu finden, der es gewohnt ist, selbst an der Basis mit anzupacken. Und eben das bringe Kohler durch seinen Werdegang, auf dem er vielfältige Aufgabenbereiche als Praktiker kennenlernte, vortrefflich mit. Die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, in Gesprächen geduldig nach Lösungen zu suchen und die Kreativität, neue Ansätze zu entwickeln, zeichnen den neuen Leiter ebenso aus wie Menschen anzuleiten und zu führen.

„Ich freue mich außerordentlich beim Kreisverband des DRKs in Mosbach tätig zu sein und meine beruflichen Erfahrungen einbringen zu können. Die sozialen Dienstleistungsangebote im Kreisverband sind umfassend und suchen ihresgleichen. Es ist mir ein Anliegen die Hilfsangebote mitzugestalten und prospektiv weiterzuentwickeln“, erklärt Stefan Kohler zum Antritt seiner neuen Stelle. Kohler ist verheirateter Familienvater mit drei Kindern und lebt in Oberwittstadt. Öffentlich vorgestellt werden soll er auch im Rahmen der Verabschiedung seines Vorgängers Gerhard Weidner im Juni.

Dass Weidner dem DRK aber auch im Ruhestand nicht ganz verloren gehen wird, sondern weiter in einer Tätigkeit als Außenstellenleiter in Waldbrunn erhalten bleibt, sieht Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek in mehrfacher Weise als „Glücksfall“. So könne Weidner noch einige Jahre seinem Nachfolger als eine Art Mentor zur Seite stehen und einen reibungslosen Übergang gewährleisten, so Blaschek.