Pfandsystem „reCIRCLE“ in der Mosbacher Gastronomie

Helle Wolken. Foto: frh

Mehrweggeschirr soll an Stelle von Einwegverpackungen treten.

Mosbach. (pm/red) Erfreulicherweise bleiben viele Stammkunden ihren Gastronomiebetrieben auch in der Corona-Zeit treu und bestellen dort Essen zum Abholen. Beim Take-Away- und To-Go-Essen fällt jedoch jede Menge Verpackungsmüll an, der die Mülleimer füllt und die Umwelt belastet. Einige Mosbacher Gastronomiebetriebe sind dem Aufruf der Stadt Mosbach gefolgt und testen ab 1. Februar das einfache und anbieterübergreifende Pfandsystem von „reCIRCLE“, mit dem sich umweltfreundlich und nachhaltig Essen genießen lässt.

Das Konzept reiht sich in die Bemühungen der Stadt in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein, darunter jüngst auch die angestrebte Zertifizierung zur Fairtrade-Town. Vor der Frage der ordnungsgemäßen Müllentsorgung und dem Ärger über verstopfte Mülleimer oder achtlos weggeworfene Verpackungen steht an erster Stelle jedoch immer die Müllvermeidung. Das Mehrwegkonzept ist leicht erklärt: Kunden erhalten ihr Essen in der umweltfreundlichen und schadstofffreien Mehrwegbox, bezahlen zehn Euro Pfand und geben die Boxen bei einem der Partnerbetriebe zurück oder tauschen sie gegen neue frisch gefüllte Boxen. Die Mehrwegboxen sind auslaufsicher, spülmaschinenfest und Reste können in der Mikrowelle erwärmt werden.

An dem Pfandsystem beteiligen sich im ersten Schritt die Gaststätten „Amthaisong“, „Das Indische Haus“, „Fellini“, „Landgasthof Hirsch“, Ludwig“ und „Mythos“. Sobald sie Ihre Gaststätten wieder für den normalen Betrieb öffnen dürfen, bieten auch die Gaststätten „Lamm“, „Mosbacher Brauhaus“ und „Tante Gerda“ ihr Essen „to go“ in den Mehrwegboxen an. Zusätzlich werden auch weiterhin Einwegverpackungen von den Restaurants angeboten. Gastronomiebetriebe, die sich bisher noch nicht angemeldet haben und das Pfandsystem testen möchten, können sich jederzeit bei der Stadtverwaltung Mosbach anmelden unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@mosbach.de.