Mosbach repräsentiert ländlichen Raum

Das Mosbacher Rathaus. Archiv-Foto: frh

Mosbach ist Pilotkommune bei „Der Ländliche Raum für Zukunft“.

Mosbach. (pm/red) Seit Ende September ist die Stadt Mosbach als eine von sechs Pilotkommunen im Projekt „Der Ländliche Raum für Zukunft“ von einer Jury bestehend aus Mitgliedern des Bündnisses Ländlicher Raum, des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, des Gemeindenetzwerks Bürgerschaftliches Engagement sowie der Gt-service GmbH ausgewählt worden.

Das Ziel des Projekts in Mosbach ist die Entwicklung von umsetzungsorientierten Zukunftsprozessen im Gebiet der Digitalisierung und neuen Arbeitsformen mit Fokus auf „Coworking Spaces“. Die Stadt möchte in einem Auftaktdialog, zwei darauffolgenden Workshops und einer Abschlussveranstaltung örtliche Bedarfe und Herausforderungen gemeinsam mit lokalen Experten diskutieren und unter anderem konzeptionelle Vorarbeit zur Erprobung von Coworking Spaces im Ländlichen Raum leisten. Dies sind offen anmietbare, kollaborative Arbeitsorte. Hier kann zeitlich flexibel mit anderen Menschen verschiedenster Disziplinen ein Büro geteilt werden. Die nötige Arbeitseinrichtung ist bereits vorhanden.

Früher ging der Mensch zur Arbeit, jetzt kommt die Arbeit zum Mensch – dass dies möglich ist, hat nicht erst die globale Corona-Pandemie aufgezeigt. Die Zukunftsvision in Mosbach ist ein Arbeits-, Lern- und Gemeinschaftsort für alle Generationen, bei denen nicht nur Freiberufler, sondern auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den täglichen Weg zur Arbeit einsparen können. Am Ende der Veranstaltungsreihe sollen zielgerichtete und möglichst tragfähige Umsetzungskonzepte aus den beiden Workshops zu beiden Themen Digitalisierung sowie moderne Arbeitsformen für die Zukunft entspringen.

Mit Hilfe einer Förderung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg können den Pilotkommunen die Erfahrung und das Know-How der Projektpartner, die Teil der Jury waren, kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Außerdem können die Pilotkommunen auf die Mitwirkung von 17 Verbänden und Organisationen aus dem Bündnis Ländlicher Raum in Form von Impulsen zurückgreifen.