Mensa der DHBW öffnet wohl nicht mehr

Die Mensa der DHBW Mosbach im Ärztehaus. Foto: frh

Service GmbH der Neckar-Odenwald-Kliniken arbeitet an Sanierungsplan.

Mosbach/Buchen. (pm/red) Für die Neckar-Odenwald-Kliniken Service GmbH wurde im September beim Amtsgericht Mosbach ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt. Der Schritt war notwendig geworden, da die Tochtergesellschaft der Neckar-Odenwald-Kliniken aufgrund der Corona-Pandemie mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte und immer noch hat. Die Einleitung des Schutzschirmverfahrens soll eine Sanierung und einen Weiterbetrieb der Service GmbH in Eigenregie ermöglichen.

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Dezember muss die Geschäftsführung nun nachweisen, dass die Service GmbH künftig wieder wirtschaftlich handeln und folglich bestehen bleiben kann. „Dazu müssen Verhandlungen mit Hauptgläubigern einvernehmlich abgeschlossen und ein tragfähiger Sanierungsplan erstellt werden, der eine wirtschaftliche Fortsetzung der Geschäftstätigkeit ermöglicht“, erklärt Frank Hehn, Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken (NOK-Kliniken). So werden unter anderem Einsparmöglichkeiten auf allen Ebenen, zum Beispiel auch Produktionsverfahren in der Küche überprüft. Aufgrund ohnehin vorhandener personeller Fluktuation und da einigen Mitarbeitern alternative Tätigkeiten angeboten werden, hofft die Geschäftsleitung, auf Kündigungen verzichten zu können. Die Essensversorgung der Mitarbeiter und Patienten war und ist auch in Zukunft sichergestellt. Allerdings wird die für die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach betriebene Mensa voraussichtlich nicht wiedereröffnet werden können.

Die Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der NOK-Kliniken, ist für die Essenszubereitung sowie die Bereiche Haustechnik und Reinigung an den Klinikstandorten in Mosbach und Buchen zuständig. Diese Aufgaben würden selbstverständlich nach wie vor an den beiden Klinikstandorten in Mosbach und Buchen benötigt, so Geschäftsführer Hehn.