„Honig-Spende“ für Pflegeheime überbracht

Eine doppelt wirksame Spende überreichten Vertreter des Lions Clubs Mosbach am Johanniterhaus Tannenhof. Auf dem Foto v.l.: Herbert Hinterschitt, Udo Fütterer, Hans-Jürgen Mössner, Gerlinde Black, Claus Kapferer, Sonja Klotz, Leo R. Johmann. Foto: frh

Lions Club Mosbach unterstützt Pflegeheime und fairen Handel.

Mosbach/Neckarelz. (frh) Traditionell besucht der Lions Club Mosbach in der Vorweihnachtszeit ältere und pflegebedürftige Menschen in den Seniorenheimen der Stadt und der näheren Umgebung. Über ihren Förderverein verbinden die Lions dies mit einer Sachspende an die Heime, deren Ankauf auf Basis von „Fair-Trade“ (fairer Handel) erfolgt.

Wegen der Corona-Pandemie war in diesem Jahr bei den Heimen Schloss Binau, „Cura Sana“ in Obrigheim sowie im Stadtgebiet Mosbachs beim Johanniterhaus „Tannenhof“, dem ABS-Seniorenzentrum und dem Pfalzgrafenstift keine Besuche möglich. Deshalb verabredete man einen gemeinsamen Termin zur Übergabe einer „Honig-Spende“ am Haus Tannenhof in Neckarelz. Jedes der genannten Heime erhielt drei Kartons mit je 36 Gläsern argentinischen Bienenhonigs.

Kombiniert hatte man damit noch eine weitere Spende, um doppelte Wirksamkeit zu erreichen: Der Ankauf des Honigs erfolgte über das „Berufsbildungswerk Fernandez“ von Josef Majer und dessen Sohn Andrés aus dem Hause „Kies Majer“. Den symbolischen Scheck über 1.250 Euro konnte Gerlinde Black vom Förderverein Freundeskreis Nordargentinien für die Josef-Majer-Stiftung „FCCF“ aus den Händen des Vorsitzenden des Lions-Fördervereins Mosbach, Herbert Hinterschitt, in Empfang nehmen. Dankesworte sprach sie für die beständige Unterstützung des Fair-Trade-Handels durch die Mosbacher Lions.

„Es ist uns eine große Freude und wir sind stolz, auch in diesem Jahr Honig aus Argentinien, ein gesundes, leckeres Naturprodukt, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Mosbacher Seniorenheime überreichen zu dürfen“, erklärte Claus Kapferer, Präsident des Lions Clubs Mosbach. „In meiner Kindheit gab es hier kein Pflegeheim. Im Dreigenerationenhaus waren alle so lange wie möglich aktiv und letztlich fürsorglich eingebunden. Das ist Vergangenheit. Die Heime dürfen keine Ghettos werden – nehmen wir die Herausforderung an!“, fügte Leo Richard Johmann, Schatzmeister des Lions Clubs Mosbach, direkt hinzu.

Die Heimleiter Udo Fütterer (Pfalzgrafenstift Mosbach), Hans-Jürgen Mössner (Johanniterhaus „Tannenhof“ Neckarelz) sowie die ebenfalls vor Ort gekommene Sozialdienstleiterin des Hauses Cura Sana aus Obrigheim, Sonja Klotz, sprachen dem Lions Club stellvertretend für alle Empfänger der Süßspeise ihren Dank aus.