Corona-Entwicklung im Landkreis schwierig einschätzbar

Ein Warnhinweis, die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen zu beachten. Foto: frh

Corona-Fälle auch an mehreren Schulen in Mosbach – Senioreneinrichtung in Osterburken ebenfalls betroffen.

Mosbach. (frh/pm) Die Entwicklung der Corona-Pandemie im Neckar-Odenwald-Kreis ist anhand der vom Landratsamt auf seinen Internetseiten unter www.neckar-odenwald-kreis.de täglich veröffentlichten Fallzahlen nur schwer einzuschätzen. Zuletzt gingen die Zahlen jeweils im Vergleich zum entsprechenden Wochentag der Vorwoche leicht zurück, blieben aber auf ähnlichem Niveau, meist etwas über oder (im Bereich Wochenende, wo weniger getestet wird) knapp unter der Zweistelligkeit. Nur einmal in den letzten sieben Tagen kamen mehr als 20 Fälle hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb zwischen 70 und (unterhalb) 80. Aktuell steht sie bei 71,8.

Das Gesundheitsamt erhielt am Montag Kenntnis über eine Coronavirus-Infektion bei einer Schülerin der Pestalozzi-Realschule Mosbach. Zudem wurde ein Schüler der Lohrtalschule Mosbach positiv getestet. Einige Tage zuvor schon gab es einen Fall an der Gewerbeschule Mosbach. Die Kontaktpersonen ersten Grades, darunter Mitschüler und Lehrkräfte, wurden ermittelt. Für diese gilt eine angeordnete Quarantäne. Der Schulbetrieb wird an den Schulen in Mosbach fortgeführt.

Ferner gab es Fälle (zwei Mitarbeiterinnen und zwei Bewohnerinnen) an einer Senioreneinrichtung („Betreutes Wohnen“) in Osterburken – zuletzt waren Meldungen über die Betroffenheit von Einrichtungen mit älteren Menschen öfter ein Vorbote für steigende Zahlen in den Folgetagen, da bei Risikogruppen nicht selten weitere Fälle im Nachgang gefunden werden.

Info: Bei Fragen zu den Fällen und generell zu der Corona-Pandemie stehen geschulte Mitarbeiter des Landratsamts Neckar-Odenwald unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212-3333 zur Verfügung. Die Mitarbeiter sind unter der Woche von 8 Uhr bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 Uhr bis 15 Uhr erreichbar.