Diese drei Warn-Apps sollte jeder kennen

Die „Corona-Warn-App“, die „NINA-App“ sowie die „WarnWetter-App“ sollten auf keinem modernen Smartphone fehlen. Foto: frh

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MiNo Telekommunikation weist auf kleine Helfer in schwieriger Zeit hin.

Mosbach. (frh/pm) Am 10. September fand erstmals ein bundesweiter Warntag statt. Dabei sollte die technische Warn-Infrastruktur überprüft und öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema „Warnung im Katastrophenfall“ gelenkt werden. Auch wenn es dabei zu technischen Problemen kam, ist es sinnvoll, sich mit Warn-Apps über mögliche Bedrohungen oder Gefahren informieren: „Wir empfehlen es sehr, Smartphones auch bestmöglich zur eigenen Sicherheit einzusetzen“, erklärt Mobilfunkexperte Norman Honke, Inhaber von MiNo Telekommunikation im Mosbacher Gartenweg 2/2 sowie in der Bahnhofsstraße 7 in Sinsheim. 

Bei Unwettern, bei Bränden, bei Hochwasser oder anderen Katastrophen kann eine frühzeitige Warnung Leben retten. Doch wie erreicht eine Warnung möglichst viele Menschen? Früher dienten dazu vor allem Sirenen und das Radio. Heute gibt es mehr Möglichkeiten: Internet, digital vernetzte Außenwerbeflächen und vor allem Warn-Apps auf Smartphones. Darüber können Menschen ganz gezielt informiert werden, wenn etwa ein starker Sturm, ein Großbrand oder sogar ein Anschlag ihre Sicherheit bedroht. „Man sollte nur vertrauenswürdige Warn-Apps von öffentlichen Stellen verwenden“, empfiehlt Norman Honke nachdrücklich. Dabei bezieht er sich auf die „Corona-Warn-App“, die „NINA-App“ sowie die „WarnWetter-App“. Alle diese Anwendungen sind sowohl im Google Play Store als auch im App-Store von Apple kostenlos erhältlich. In den Ladengeschäften von MiNo wird zur Installation dieser Apps auch Hilfe geleistet.

Die Corona-Warn-App

Die bekannteste Warn-App dürfte aktuell die Corona-Warn-App sein. Die Corona-Warn-App ist die zentrale COVID-19-App für Deutschland und ein Angebot der Bundesregierung. Die App hilft, festzustellen, ob mit einer Person Kontakt bestand, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hat. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu durchbrechen.

Die App funktioniert so, dass Smartphones, auf denen die App installiert ist, verschlüsselte Zufallscodes austauschen, sobald sich Nutzerinnen und Nutzer begegnen. Die Nutzer selbst bleiben anonym. Es müssen keine E-Mail-Adresse und kein Name angeben werden. Die Zufallscodes werden 14 Tage lang auf dem Smartphone gespeichert und dann gelöscht. Die Daten geben Auskunft darüber, wie lange und mit welchem Abstand eine Begegnung mit einer infizierten Person stattfand. Wenn jemand positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, kann er oder sie andere anonym über die App warnen.

Die „NINA“-App

Die „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“, kurz „NINA“, ist ein Angebot des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Darüber erhält man wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahren, zum Beispiel bei einem Großbrand oder wenn sich irgendwo gefährliche Gase oder Stoffe ausbreiten.

Nutzer können individuell Gebiete oder Orte festlegen, für die sie gewarnt werden wollen. Für die zuständigen Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes ist NINA ein wichtiger Informationskanal, um Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Die „WarnWetter“-App

Amtliche Wetterwarnungen gibt es in der App „WarnWetter“ des Deutschen Wetterdienstes. So sollen die breite Öffentlichkeit und die Einsatzkräfte aus dem Katastrophen-, Bevölkerungsschutz und Umweltschutz mit wichtigen Hinweisen zur aktuellen Warn- und Wettersituation versorgt werden. Eine eingefärbte Warnkarte zeigt die jeweils aktuelle Situation an. Eine grüne Einfärbung bedeutet beispielsweise, dass keine amtlichen Warnungen vorliegen. Nutzer der App können Orte festlegen, für die sie benachrichtigt werden wollen.

Quelle: aetka