Sie leben jetzt in „einer kleinen Großstadt“

Im historischen Mosbacher Rathaus empfing Oberbürgermeister Michael Jann frisch zugezogene Bürgerinnen und Bürger. Foto: frh

Neubürgerempfang der Stadt Mosbach erhielt diesmal mehr Zuspruch.

Mosbach. (frh) Fast konnte man schon geneigt sein zu hinterfragen, ob es noch Sinn macht, den alljährlichen Empfang für neu nach Mosbach gezogene Bürgerinnen und Bürger weiterhin anzubieten. Zuletzt blieb die Zahl der Interessierten stets unter 15, mitunter sogar im einstelligen Bereich — obwohl jedes Jahr regelmäßig über 1000 neue Erstwohnsitze in der Großen Kreisstadt Mosbach angemeldet werden. Umso mehr „erfreut, aber auch überrascht“ bekannte sich Oberbürgermeister Michael Jann, als er am Montagabend 28 Neu-Mosbacher begrüßen konnten.

Angesichts der vergleichsweise hohen Anmeldezahlen hatte man zur Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften die Lokalität des Empfangs ein Stockwerk tiefer gelegt: Statt im Foyer traf man im unteren Saal des historischen Rathauses zusammen. In einem einstündigen Vortrag skizzierte OB Jann ausgehend von den statistischen Eckdaten das strukturelle Gepräge der Fachwerkstadt. Dabei zeigte er die vielen Facetten auf, die Mosbach in seiner Lebensqualität ausmachen. Bildung, Daseinsvorsorge, Kultur, Vereinslandschaft, Medien, Sport, Wirtschaft und vieles andere mehr kam dabei zur Sprache. In der Lebens- und Versorgungsqualität sei Mosbach „wie eine kleine Großstadt“, resümierte OB Jann ein wenig schmunzelnd.

Im Anschluss an den Vortrag von OB Michael Jann brachen die Neubürger/innen zu einer Stadtführung mit der City-Managerin und Gästeführerin Andrea Zorn in die Altstadt auf. Die Gruppe zeigte sich wie eine repräsentativ wirkende Mischung quer durch die Generationen. Und einige gaben auch zu, eigentlich „schon ein paar Tage länger hier“ zu wohnen, aber gerne die im Vorjahr versäumte Gelegenheit nachholen zu wollen.