Mit ihrem Blut retten sie Leben

Im Mosbacher Rathaus konnten Oberbürgermeister Michael Jann zur diesjährigen Blutspenderehrung der Großen Kreisstadt insgesamt 33 verdiente Blutspender/innen empfangen. Foto: frh

Blutspenderehrung der Stadt Mosbach – 33 Auszeichnungen vergeben.

Mosbach. (frh) „Einen kleinen und doch sehr bedeutsamen Teil ihres Lebenssaftes“, wie es Oberbürgermeister Michael Jann beschrieb, geben die 33 am Dienstagabend geehrten Blutspenderinnen und Blutspender regelmäßig. Bei der alljährlichen Blutspenderehrung der Großen Kreisstadt Mosbach im unteren Saal des Rathauses erhielten sie anerkennende Urkunden, Ehrennadeln und kleine Präsente in den „Mosbach-Tragetaschen“.

OB Jann würdigte die Ehrungspersonen nicht zuletzt für deren Bereitschaft, trotz der erhöhten Vorsichtsmaßnahmen während der der Corona-Krise zur Blutabnahme zu gehen. Dass gerade in diesen Zeiten die Reserven knapp werden, sei bekannt und umso mehr jede einzelne Spende „von unschätzbarem Wert“. Blut mit seinen lebensnotwendigen Funktionen könne trotz allen medizinischen Fortschritts weiterhin nur der Körper selbst erzeugen. Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden für die Versorgung von Kranken und Verletzten benötigt, davon etwa 1.800 alleine in Baden-Württemberg.

Aus den Händen von OB Michael Jann und dem Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Mosbach, Steffen Blaschek, erhielten die Blutspender/innen ihre Ehrungen. Die Überreichung von Urkunden und Ehrenzeichen erfolgte unter strenger Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften. In seinen Dank mit ein schloss Jann die ehrenamtlichen Helfer der DRK-Bereitschaft in Mosbach mit Lisa Kautzmann und Maik Heins an der Spitze. Den verdienten Applaus gab es für alle Spenderinnen und Spender. Unter den Gästen waren auch Landtagsabgeordneter Georg Nelius (SPD) sowie der ehrenamtliche Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Werner Heininger (Freie Wähler).

Eine besondere Würdigung wurde dem nach Worten von OB Jann „einsamen Spitzenreiter“ unter den Ehrungspersonen zuteil. Für nicht weniger als 125 Blutspenden ehrte man Reinhold Berberich. Der frühere Bürgermeister von Billigheim, der heute in Mosbach lebt, erhielt dafür die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der eingravierten Spendenzahl. Dass damit für die anderen Spender/innen eine „motivierend hohe Messlatte gelegt“ sei, fügte Michael Jann gerne hinzu.