MFV spendete an Kinderhospiz

Die Vorsitzende des Kinderhospizes Neckar-Odenwald, Felizitas Zürn, bei der Spendenübergabe mit Nico Kief vom Spielerrat des Mosbacher Fußballvereins. Foto: MFV /zg

500 Euro von den beiden Senioren-Fußballteams der „Schwarz-Weißen“ aus der Mosbacher Kernstadt für karitativen Zweck.

Mosbach. (pm/red) Anfang April gab es gleich eine doppelte Nominierung der beiden Seniorenteams des Mosbacher Fußballvereins (MFV) bei der sogenannten „Klopapier-Challenge“, bei der die verschiedenen Fußballmannschaften ein kleines Video erstellt haben, in dem sie eine Rolle Klopapier auf die Reise schickten. Nach der Nominierung durch den VfB Allfeld und die SG Krumme Ebene am Neckar waren die kreativen Köpfe der beiden MFV-Teams gefragt, um die Challenge („Herausforderung“) innerhalb der gesetzten Frist zu erfüllen. Die SG Krumme Ebene am Neckar hatte dabei noch die Idee Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Dieser Vorschlag stieß innerhalb der Mannschaft auf Zuspruch und so konnte sich der ambulante Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald über eine Spende von 500 Euro freuen.

Nach dem Motto „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“, betreut der Verein Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind, sowie Familien in denen ein Elternteil palliativ erkrankt ist – auch über den Tod des Vaters oder der Mutter hinaus. Dieses Angebot gilt für Familien im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis und umfasst Beratung, Begleitung und Betreuung des erkrankten Kindes oder der Geschwister. Qualifizierte, ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die betroffenen Familien überwiegend in der häuslichen Umgebung. Darüber hinaus bietet der Verein den betroffenen Familien regelmäßige Familien- und Geschwisterangebote und trauernde Kinder können an einer Reittherapie teilnehmen.

Diese Tätigkeiten sind durch die Corona Krise stark eingeschränkt, Hausbesuche und Veranstaltungen sind derzeit nicht mehr möglich. Dennoch findet der ambulante Kinderhospizdienst Mittel und Wege zu helfen, z.B. durch viele Telefonate und Mails, durch Gesichtsschutzmasken, die fleißige Spender genäht und gefertigt haben, durch „Überraschungspäckle“ und selbst beim „Home-Schooling“ erfahren Familien Unterstützung. Als anerkannter gemeinnütziger Verein finanziert man dabei weitgehend sämtliche Leistungen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden und ist laut der Vorsitzenden Felizitas Zürn dabei für jede weitere Hilfe sehr dankbar.