Im Jubiläumsjahr viele Aufgaben im Blick

Der pädagogische Vorstand der Johannes-Diakonie Mosbach. Jörg Huber, bei seiner Ansprache zum Neujahrsempfang 2020 der Johannes-Diakonie Mosbach. Foto: frh

Neujahrsempfang der Johannes-Diakonie Mosbach.

Mosbach. (frh) Wenn der größte Arbeitgeber im Landkreis Neckar-Odenwald zum Neujahrsempfang einlädt, kommen viele Leute. Ins Kultur- und Begegnungszentrum „fideljo“ hatte die Johannes-Diakonie am Dienstagnachmittag eingeladen. Und das schien beinahe aus allen Nähten zu platzen, als sich die Gäste im großen Saal zusammenfanden.

„Ich bin die Neue“, stellte sich Pfarrerin Wiltrud Schröder-Ender vor. Mit einer Teilzeitstelle ist sie seit wenigen Monaten an der Johannes-Diakonie tätig. „Wir brauchen Mut in dieser Zeit“, beschrieb sie in Zusammenhang mit der aktuellen Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“, aus der Bibelstelle Markus 9 Vers 24. die im Wandel befindliche Aufgabe der Einrichtung. Der pädagogische Vorstand Jörg Huber, der auch für seinen Vorstandskollegen Martin Adel sprach, wusste daran direkt anzuknüpfen. Er bezog sich dabei auf die Entstehung der Johannes-Diakonie vor 140 Jahren. Wie sich das gesellschaftliche Bild von Menschen mit Behinderungen im Laufe der Zeit „grundlegend geändert“ habe, so lasse sich der Erfolg der JDM nachzeichnen. Ebenso ging Huber auf laufende Projekte der JDM ein. An dessen Spitze nannte er die in Zusammenhang mit der Stadt Mosbach, für die Oberbürgermeister Michael Jann unter den Gästen war, betriebene Anbindung des Areals an die Kernstadt.

Der Erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih würdigte die JDM in ihrem Stellenwert für den gesamten Landkreis. Als Videobotschaften eingespielt wurden kurze Grußbotschaften des Landtagsabgeordneten Georg Nelius (SPD) sowie des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU) aus dem Wahlkreis Emmendingen-Lahr. Im Anschluss wurde zum Stehempfang mit Buffet übergeleitet. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch Veronika Veliz (Geige) und Tobias Langguth (Gitarre).