25 Jahre Ökumenisches Zentrum gefeiert

Zum 25-jährigen Bestehen des Ökumenischen Zentrums in der Neckarelzer Waldsteige wurde ein ökumenischer Festgottesdienst gefeiert. Auf dem Foto v.l.: Dekan Folkhard Krall, Landrat Dr. Achim Brötel, Geistliche Begleiterin Anke Daab, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred Bopp, Liturgin Erna Uhl, Martin Daab, Prädikant Rolf Brauch, Fördervereinsvoritzender Alfred Uihlein. Foto: frh

Über das Wohngebiet hinaus prägend geworden.

Neckarelz. (frh) Am ersten Advent des Jahres 1994 wurde im Ökumenischen Zentrum (ÖZ) in der Neuburgstraße erstmals ein Gottesdienst gefeiert. Ein Vierteljahrhundert später ist aus dem Gebäude ein Dreh- und Angelpunkt für das gesellschaftliche Leben in der Waldsteige geworden. Und das betrifft keineswegs nur die spirituelle Seite – auch weltliche Kultur findet hier regelmäßig Platz und mit dem Bildungszentrum der Erzdiözese Freiburg ist ein Träger der Erwachsenenbildung eingezogen. Das Jubiläum feierte man dieser Tage in einem ökumenischen Festgottesdienst.

„Wir haben heute dreifachen Grund zu feiern“, stellte Prädikant Rolf Brauch heraus, der den Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Folkhard Krall und Liturgin Erna Uhl von der katholischen Kirchengemeinde „Mose“ Elz-Neckar leitete. Unter den rund 80 Besucherinnen und Besuchern konnte er auch Landrat Dr. Achim Brötel willkommen heißen. Die musikalisch-instrumentelle Umrahmung übernahm die Band „Old Bones“ der Gemeinde „Mose“, die diesmal als ökumenische Projektband auftrat. Dekan Folkhard Krall oblag es, mit Anke Daab eine neue Geistliche Begleiterin für ihren Dienst nach erfolgreicher Ausbildung einzusegnen. Daab, die von Haus aus Physiotherapeutin ist, wird im seelsorgerischen Bereich der Kirche unterstützend tätig sein.

Im Rahmen von Fürbitten und der Agape-Feier als ökumenische Form des Abendmahls wurde für das beständige Zusammenwachsen der beiden christlichen Konfessionen gebetet. Nach der Segensspendung trat Martin Daab vom Gemeindeteam des ÖZ für einige rückblickende Ausführungen ans Pult. Die evangelische wie die katholische Kirchengemeinde betraten mit dem gemeinsamen Projekt damals Neuland und nahmen trotz Zuschüssen auch von städtischer Seite auch finanzielle Risiken auf sich: Rund 2,9 Millionen D-Mark kosteten Gebäude und Ersteinrichtung, obwohl viel Eigenleistung mit einfloss.