Der Zusammenhalt im Bergfeld ist stark geblieben

Für über 17 Jahre als Gemeinschaftleiterin der Siedlergemeinschaft Mosbach-Bergfeld und Marienhöhe wurde Gertrud Köpnick gedankt. Foto: frh

Siedlergemeinschaft auf Mosbacher Höhenlage feierte ihr 50-jähriges Bestehen.

Mosbach. (frh) Vor 50 Jahren entstand im Bergfeld ein neues Wohnviertel. Und wo neuer Wohnraum zum Selbstgebrauch als Eigenheime gebaut wird, da war zumindest früher üblich, dass sich eine Siedlergemeinschaft bildet. Zwar ist das Mosbacher Bergfeld kein eigenständiger Stadtteil, dennoch gliederte sich aus dem schon weitaus länger bestehenden Siedlerbund in der Mosbacher Kernstadt schnell eine eigenständige Siedlergemeinschaft aus. Im Hotel Lamm konnte sie dieser Tage ein halbes Jahrhundert ihres Bestehens feiern.

Gemeinschaftsleiterin Gertrud Köpnick konnte dazu um die 40 Mitglieder und einige Ehrengäste willkommen heißen. Ihr Stellvertreter Georg Götz schaute in seinem Vortrag auf die Geschichte der Bergfelder Siedler zurück. Dabei erinnerte Götz an die 37 Mitglieder, die am 3. Januar 1969 im Gasthaus Berghof die Siedlergemeinschaft Bergfeld ins Leben riefen. Am 20.Februar 2002 schloss man sich mit der Siedlergemeinschaft Marienhöhe zusammen.

Unter dem Applaus der Mitglieder überreichte Kassier Georg Pröger einen Blumenstrauß an Gertrud Köpnick, die inzwischen „mehr als zwei Bürgermeister-Amtszeiten“ im Bergfeld hinter sich gebracht und die Gemeinschaft in ein stabiles Fahrwasser geführt habe. Der starke Zusammenhalt der Ortsgemeinschaft habe trotz mancher Turbulenzen nie in Frage gestanden. Passend zu den mit reichlich Applaus bedachten Ausführungen von Georg Götz schlossen sich Ehrungen für insgesamt sieben verbliebene Gründungsmitglieder an. Peter Sitte (Adelsheim) vom Landesvorstand des Verbands Wohneigentum in Baden-Württemberg war ebenso  unter den Gästen wie der Kreisvorsitzende der Siedlergemeinschaft, Peter Rupp (Schefflenz). Beide überbrachten von den Dachverbänden die besten Wünsche und eine gerahmte Urkunde. Ein „Heimspiel“ hatte Werner Heininger bei seiner Premiere im Amt als ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters, der die Glückwünsche und Würdigungen der Stadt Mosbach überbrachte. Im Anschluss wurde zu einem Festbuffet übergeleitet.