„Salz der Erde“ sollte die Schöpfung symbolisieren

In einer ökumenischen Form wurde beim Gottesdienst des ACK zum „Tag der Schöpfung“ in der Martinskirche Neckarelz das Brot geteilt. Foto: frh

Gottesdienst des Arbeitskreises Christlicher Kirchen in Mosbach.

Neckarelz. (frh) Seit 2010 feiern die im Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) verbundenen Konfessionen jährlich den „Tag der Schöpfung“. In den Mittelpunkt wird dabei unter einem Motto, das dieses Jahr „Salz der Erde“ lautete, die Bewahrung der Erde mit ihrer Natur als Lebensgrundlage gestellt. Der Mosbacher ACK begeht den Tag seit fünf Jahren ebenfalls mit einem ökumenischen Gottesdienst, der am Sonntagvormittag vor rund 80 Teilnehmern in der evangelischen Martinskirche in Neckarelz stattfand.

Zunächst begrüßte für den ACK Ludwig Krämer, Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Neckarelz-Diedesheim und Sänger im Gospelchor „GospElz & more“, der den Gottesdienst musikalisch begleitete. „Die Schöpfung leidet Not“ betonte er und unterstrich die „Aufgabe aller Christen“, für ihre Bewahrung einzutreten. „Wir kochen alle unser eigenes Süppchen, doch heute werden wir gemeinsam auftischen“, sprach Luise Reiland, Gemeindereferentin der katholischen Seelsorgeeinheit „Mose“ Mosbach-Elz-Neckar, ganz bildlich. Dies besang der von Steffen Ockert am E-Piano geleitete Gospelchor „GospElz & more“ mit einem gleichnamigen Lied. Die Schriftlesung von Otto Hitzelberger drehte sich ebenfalls um diese Symbolik. Der evangelische Pfarrer von Hüffenhardt, Frithjof Ziegler, predigte in Vertretung des erkrankten Lohrbacher Pfarrers Roger Baudy. Bei den Fürbitten, an denen auch Herbert Fröscher von der Neuapostolischen Kirche Mosbach mitwirkte, wurden Salzkristalle aus dem nahegelegenen Salzbergwerk symbolisch in die Hände genommen.

Nach der ökumenischen Gepflogenheit des Teilens von Brot, das diesmal auch in Salz getaucht wurde, sprachen die Geistlichen gemeinsam die Segensworte. Mit dem Schlusslied des Gospelchores, zu dem rhythmisch mitgeklatscht wurde, leitete man zum gemütlichen Beisammensein beim Kirchencafé im hinteren Teil der Martinskirche über. Am Ausgang erhielten die Gottesdienstbesucher auch ein wenig Salz in abgepackter Form mit auf den Weg.