Mit der Johannes-Diakonie schon lange vertraut

Pfarrerin Wiltrud Schröder-Ender (2. v. r.) wurde von Martin Adel, Birgit und Richard Lallathin, Petra Schönstein sowie Dekan Folkhard Krall (v. l.) ins Amt eingeführt und mit Geschenken bedacht. Foto: Johannes-Diakonie Mosbach /zg

Wiltrud Schröder-Ender wurde bei einem Gottesdienst als neue Pfarrerin eingeführt.

Mosbach. (pm/red) In einem festlichen Gottesdienst ist Wiltrud Schröder-Ender als neue Pfarrerin der Johannes-Diakonie eingeführt worden. Dekan Folkhard Krall und der Vorstandsvorsitzende der Johannes-Diakonie, Martin Adel, begrüßten die neue Pfarrerin mit herzlichen Worten. Sie brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass die kirchliche Arbeit in der Johannes-Diakonie gut weitergehen kann. Die Bewohnerin der Johannes-Diakonie, Petra Schönstein, und Schröder-Enders Vorgängerin, Birgit Lallathin, begleiteten sie mit Segensworten.

In ihrer ersten Predigt nahm die neue Pfarrerin die Gottesdienstbesucher mit in die Zeit des jungen König Salomon – der einerseits an den vor ihm liegenden Aufgaben schier verzweifeln möchte, aber in der Ruhe des noch kleinen Tempels in Jerusalem spürt, wie ihm Kräfte von Gott her zufließen. Der Singkreis und die Orffgruppe der Johannes-Diakonie unter Leitung von Peter Bechtold gestalteten den Gottesdienst in gewohnter Weise fröhlich und schwungvoll mit. Dem standen die Sängerinnen und Sänger von „Chor&More“ nicht nach. Es ist der „Heimatchor“ der neuen Pfarrerin. Chorleiterin Annette Ziegler ließ es sich mit ihren Sängerinnen und Sängern nicht nehmen, ihre Mitsängerin Schröder-Ender an diesem Tag musikalisch zu begleiten. Nach dem Gottesdienst begrüßten viele Gemeindeglieder bei einem Stehempfang ihre neue Pfarrerin und brachten ihre Freude zum Ausdruck, mit ihr Andachten und Gottesdienste zu feiern und das kirchliche Leben zu gestalten.

Wiltrud Schröder-Ender tritt ihre Stelle als Nachfolgerin von Birgit Lallathin an, die nach fast 20-jähriger Tätigkeit in der Johannes-Diakonie in den Ruhestand getreten ist. Schröder-Ender ist seit 20 Jahren im „Job-Sharing“ mit ihrem Mann tätig. Zuerst war sie in einer Gemeinde in Sinsheim eingesetzt, seit zehn Jahren in Meckesheim. Seit 1. September ist sie nun zusätzlich in der Johannes-Diakonie tätig. Aus Dallau stammend, hatte sie schon früh Berührungen mit der Johannes-Diakonie, wo sie Praktika absolvierte und in der Pflege tätig war. In den 80er Jahren übernahm sie Vertretungsdienste an der Orgel in der Johanneskirche. Schröder-Ender wird zusammen mit Erika Knappmann, Richard Lallathin und den katholischen Kollegen Joachim Szendzielorz und Stephan Eckert als hauptamtliche Mitarbeiterin das kirchliche Leben in der Johannes-Diakonie mitgestalten.