Mit allerlei Flugmaschinen ging es in die Lüfte

Mit ganz unterschiedlichen Flugzeugen ging es beim Fliegerfest am Diedesheimer Hamberg von der Start-und Landebahn aus in luftige Höhen. Foto: frh

Fliegerfest am Hamberg – Rundflüge zugunsten von „Kiwi“ Kinderhilfswerk.

Diedesheim. (frh) Einmal im Jahr findet auf dem Flugplatz am Hamberg auf dem Schreckhof das Fliegerfest der Fliegergruppe Mosbach statt. Und es ist mittlerweile über Jahrzehnte hinweg regional etabliert. Der etwa 70 Mitglieder starke Verein nutzte am Wochenende die Bühne vor zahlreichen Besuchern einmal mehr, um die Faszination des Fliegens mit bewirtetem Festcharakter zu verbinden.

„Zum Fliegen ist es recht gut, aber für das Publikum zu warm“, bewertete Pressesprecher Christian Schäfer am Samstagnachmittag die Wetterbedingungen. Gute Aufwinde und nur vereinzelt Wolken boten an sich gute Rahmenbedingungen für die Flieger, aber Temperaturen über 35 Grad und starke Sonneneinstrahlung auf der Höhenlage dürfte zum Auftakt doch einige Besucher abgehalten haben. Den Auftakt am Samstag machte mit Tobias Hackel ein vor wenigen Monaten frisch gebackener Weltmeister im Segelkunstflug aus dem gastgebenden Verein. Ihm folgend ging mit Ulrich Pade ein Berufspilot mit seinem Motorflieger „Sbach 300“ an den Start, der direkt von Walldürn her einflog. Umdrehungen, Überkopfphasen und spektakuläre Sturzflüge beeindruckten das Publikum.

Wer dem „Traum vom Fliegen“ in den beengten Maschinen auf den Passagiersitz näher treten wollte, der hatte dazu bei Rundflügen die Gelegenheit. Der Erlös aus den Rundflügen mit der feuerroten „Morane Rallye“ von Inhaber Ralf Faber ging an das Kinderhilfswerk „Kiwi“, das sich für die Unterstützung von Kindern auf der Intensivstation der Kinderklinik Würzburg einsetzt. Aber auch, wer doch lieber „am Boden bleiben“ wollte, konnte durch aufmerksames Zusehen und die Moderation von Meikel Latta einiges von der Faszination des Fliegens erfahren. Nicht fehlen durfte auch die die Modellfliegergruppe Mosbach. Live-Musik gab es am Abend durch die „Renegades“ im Festzelt. Am Sonntag verstärkte ich der Publikumszuspruch bei weniger Hitze deutlich. Nicht zuletzt die Fallschirmspringern und Rundflug-Hubschrauber von Kai Naujokat erfreuten viele Gäste. Für die kleineren Festbesucher warf das „Bonbon-Bomber“-Modellflugzeug schon am Samstag einige süße Überraschungen ab. Und für die deftige kulinarische Freuden gab es von Helfern des Vereins selbst zubereitetes Gyros.