Straßenfest wächst und behält doch seinen Charakter

Mit den ersten Gläsern des frisch gezapften Eröffnungsbiers stießen die Vorstandschaft des Bürgervereins "Bura" und Stadtrat Frank Heuß (l.) auf das Gelingen des fünften Bura-Straßenfests in der Neckarelzer Ruhestatt an. Foto: Peter Jadrny /pm

Bürgerverein „Bura“ hatte in die Neckarelzer Ruhestatt eingeladen.

Neckarelz. (frh/pm) Schon zum fünften Mal ging der Bürgerverein für Unterdorf, Ruhestatt und Auloch, besser bekannt als „Bura“ Neckarelz, mit seinem Straßenfest an den Start. An der Ecke Ruhestatt- und Silvester-Herzog-Straße, rund um den dortigen Spielplatz, war zur Sicherheit des Festbetriebs ab Samstagnachmittag für den Verkehr gesperrt. Die Kaffee- und Kuchenbar öffnete bereits am frühen Nachmittag und trotzte dabei den drückend warmen Wetterbedingungen.

„Herzlich willkommen allen Ehrengästen“ rief Bura-Vorsitzender Dr. Steffen Ritter in das bereits am frühen Abend gut gefüllte Festzelt und fügte unter Applaus direkt hinzu: „Wir alle sind die Ehrengäste!“ Mit dem Fest feiere man die Ortsgemeinschaft nach dem Motto des Bürgervereins als „Nachbarn und Freunde“, die selbst Initiative für die Lebensqualität in ihren Wohngebieten vor der eigenen Haustüre ergreifen. Ritter gab einen Rückblick auf die Vereinsarbeit im vergangenen Jahr. Dabei hob er die sogenannten „Bischofsmützen“ hervor, welche die Verkehrssituation an der Kreuzung Römerhofstraße, Hohlweg und Ruhestatt „deutlich entschärft“ hätten.  Und auch bezüglich einer Erneuerung des Spielplatzes in der Ruhestatt sei inzwischen seitens der Stadt positive Gesprächsbereitschaft signalisiert worden. Gerne habe man deshalb einen Malwettbewerb für Kinder beim Straßenfest gestartet, die kreativ zu Papier brachten, wie sie sich ihren Spielplatz zukünftig vorstellen.

Mit dem Fassanstich gab Dr. Steffen Ritter, dem seine beiden Stellvertreter Katja Brommer und Rico Stahl assistierten, den Startschuss für das gesellige Beisammensein, das sich bei bester Stimmung bis in die fortgeschrittenen Abendstunden erstreckte. Und das Straßenfest wächst beständig, ohne den Charakter eines Nachbarschaftsfestes auf rein ehrenamtlicher und spendenfinanzierter Basis zu verlieren. So war neben dem Awo-Spielmobil erstmals auch die Hüpfburg der Johanniter-Jugend vor Ort. Für Jugendliche und Junggebliebene standen einige sportliche Angebote zur Verfügung, wie etwa Tischtennis und Torwandschießen. Abgerundet wurde das Programm durch eine Glücksrad-Tombola, bei denen es kleine Preise zu gewinnen gab, die von örtlichen Unternehmen gespendet worden waren. Gedankt wurde dafür der Firma Autotechnik Lumos (Mosbach), der Sparkasse Neckartal-Odenwald, der Firma Wanner sowie der Stoff- und Kreativstube Amstadt (beide Obrigheim). Ebenso dankte der Bürgerverein Bura der Arbeiterwohlfahrt Neckar-Odenwald, der Clemens-Brentano-Schule sowie den „Johannitern“ für deren Leihgaben.