Für „Auguste“ scheute man keine Mühen

Einen "Lehrertanz" gab es zu Eröffnung des Schulfestes des Auguste-Pattberg-Gymnasiums zum 250. Geburtstag der Namensgeberin. Foto: frh

250. Geburtstag der Namensgeberin des Neckarelzer Gymnasiums wurde gebührend gefeiert.

Neckarelz. (frh) Den 250. Geburtstag der Lyrikerin und Namensgeberin des Neckarelzer Gymnasiums, Auguste Pattberg, in großem Stil zu feiern, war lange im Voraus geplant. Nach über einem Jahr Konzeption und zuletzt drei Projekttagen für die praktische Umsetzung startete am Samstagvormittag das wohl bisher umfänglichste Schulfest in der Geschichte des Auguste-Pattberg-Gymnasiums (APG).

Wenn man weiß, dass am APG um die 1.000 Schülerinnen und Schüler von über 80 Lehrkräften unterrichtet werden, kann man sich die hohe Zahl an Festgästen zur Eröffnung am frühen Vormittag vorstellen. So begrüßte Schulleiter Dr. Thomas Pauer auf dem Treppenvorsprung des Gebäudes die Schulgemeinschaft, die er gleich eingangs an die Baumpflanzaktion am eigentlichen Geburtstag Auguste Pattbergs, dem 24. Februar, erinnerte. Aus dem Anlass hatte man passend zu Pattbergs Lied „Es steht ein Baum im Odenwald“ eine Magnolie auf dem Schulgelände gesetzt. Pauer gab einen geschichtlichen Überblick über die Person der Namensgeberin und deren Lebenswerk. Willkommen heißen konnte Pauer unter den Gästen auch Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann. „Tief beeindruckt“ bekannte sich Jann mit Blick auf das Programmheft, in dem nicht weniger als 52 Projekte gelistet sind, die Schüler, Lehrer, Elternbeirat und Mitarbeitende beitragen.

Zum  stimmungsvollen Höhepunkt der Eröffnung des Festes mit vielen musikalischen und künstlerischen Beiträgen, das bis 16 Uhr Betrieb hatte, konnte Dr. Thomas Pauer einen „Lehrertanz“ anmoderieren. Einige Lehrkräfte des APG haben Masken anfertigen lassen, die ihre Gesichter in Über-Lebensgröße zeigt. Lustig wirkte es schon auf den ersten Blick, als diese mit den Masken von jeweils einem anderen Kollegen die „Bühne“ betraten und sich dort zu einigen Sommerhits bewegten. Im Anschluss gab Dr. Thomas Pauer den Zugang und damit die Erkundung der Projekte in den Klassenzimmern frei. . Ein „Info-Team“ stand zur einfacheren Orientierung in dem verwinkelten Gebäude an vielen Stellen für Fragen zur Verfügung.