Ein „Jahrmarkt“ aus Kirmes, Bierzelt und Trödel

Mit dem frisch gezapften Eröffnungsbier stießen Flohmarktbetreiber Alexander Räbiger, Festwirt Hans-Georg Thielecke, OB-Stellvertreter Friedolf Fehr, Heimatvereinsvorsitzender Werner Pfisterer und Stadtrat Frank Heuß (v.l.) auf den Neckarelzer Pflingstmarkt an. Foto: frh

Neckarelzer Pfingstmarkt trotz wechselhafter Wetterbedingungen gut besucht.

Neckarelz. (frh) Die zentrale Lage des Messplatzes, ein Festzelt und drum herum ein Flohmarkt im XXL-Format – mehr ist für das Gerüst eines gut besuchten Neckarelzer Pfingstmarkts eigentlich nicht nötig. Und so kam auch an diesem Pfingstwochenende, zumindest soweit das Wetter mitspielte, wieder viel Publikum zu dem Traditionsfest.

Dass es aber doch nicht ganz so einfach ist, wie es in der Theorie klingt, machte der Vorsitzende des tragenden Heimatvereins Neckarelz-Diedesheim, Werner Pfisterer, bei der offiziellen Eröffnung am späten Sonntagvormittag deutlich. Gestartet war der Pfingstmarkt schon am Samstagvormittag, zusammen mit dem umrahmenden Pfingst-Flohmarkt des Betreibers Alexander Räbiger. Und der Heimatverein hatte noch weitaus mehr hinzugefügt: Reichlich Fahrgeschäft von Autoscooter über Schiffschaukel bis hin zu Schießbuden sorgte für die typische Kirmes-Atmosphäre. Süßwaren-Büdchen und andere Stände mehr zogen nicht nur die kleineren Gäste an, für die es obendrein noch eine imposante Lego-Eisenbahnanlage von Lothar Ewald (Wertheim) zu bestaunen gab. „Es ist jetzt offiziell ein Jahrmarkt“ merkte Werner Pfisterer mit Blick auf eine erst kürzlich ergangene behördliche Einstufung an.

Dass die Zahl der Marktbeschicker insgesamt noch weiter gestiegen ist, wertete Pfisterer als deutliches Indiz, mit der Marktentwicklung auf dem richtigen Weg zu sein. So sah es auch der ehrenamtliche Stellvertreter des Mosbacher Oberbürgermeisters, Stadtrat Friedolf Fehr, der den Aktiven des Heimatvereins sowie den Marktbeschickern Dank und Anerkennung aussprach. Nur einen einzigen Schlag benötigte Fehr, um den Fassanstich zum offiziellen Start des Festes zu vollziehen. Assistiert durch die Festwirte vom Mosbacher Brauhaus, Hans-Georg und Marius Thielecke, gingen die ersten Gläser zügig in die Runde. Während der Besucherandrang am Samstag etwas hinter den Erwartungen zurückblieb, kamen am Sonntag im Laufe des Tages immer mehr Besucher auf das Festgelände. Und auch am Pfingstmontag kam eine ordentliche Besucherzahl, wenn es auch wegen der regnerischen Wetterbedingungen etwas weniger gewesen sein dürften als sonst beim Neckarelzer Pfingstmarkt üblich.