Maßnahmen zeigen erste Wirkung

Ein Notarztwagen des Deutschen Roten Kreuzes Mosbach. Archiv-Foto: frh

Verbesserungen bei den Hilfsfristen erreicht.

Mosbach. (pm/red) Sehr erfreut zeigten sich Joachim Stutz, Vorsitzender des Bereichsausschusses, und Landrat Dr. Achim Brötel als Vertreter der Rechtsaufsicht über den jüngsten Bericht zur Hilfsfrist im Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Neckar-Odenwald-Kreis. Seit 1. März wurden zahlreiche Vorhalteerweiterungen umgesetzt – das heißt es stehen mehr Fahrzeuge und Personalstellen im Rettungsdienst im Landkreis zur Verfügung. Dies ging „mit einer spürbaren Verbesserung der Hilfsfrist“ einher.

„Entgegen anders lautenden Aussagen sind wir rettungsdienstlich im Neckar-Odenwald-Kreis sehr gut aufgestellt. Ich will nicht verhehlen, dass es Verbesserungsbedarf gegeben hat, darauf haben wir als Rechtsaufsicht auch sehr deutlich hingewiesen. Die im vergangenen Jahr vom Bereichsausschuss beschlossenen und nun von den Leistungserbringern in einem Kraftakt umgesetzten Maßnahmen zeigen aber, dass wir auf dem richtigen Weg waren und auch weiterhin sind“, zeigte sich Landrat Dr. Brötel sehr zufrieden mit der Entwicklung. Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Rettungsdienstorganisationen ist Stutz: „Wie hier in kürzester Zeit drei neue Standorte regelrecht aus dem Boden gestampft wurden, nötigt mir den größten Respekt ab. Es wurden pragmatische und schnell umsetzbare Lösungen gesucht und gefunden, um der Bevölkerung möglichst schnell und umfassend zu helfen.“ Den Dank von Stutz, der stellvertretender Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald ist, gaben die beiden Präsidenten der DRK-Kreisverbände, Roland Burger aus Buchen und Gerhard Lauth aus Mosbach, gerne zurück: „Ohne Unterstützung der Kassen wären die Standorte nicht in dieser Geschwindigkeit umsetzbar gewesen. Wir erachten dies nicht als selbstverständlich, ist der Neubau von Rettungswachen doch Aufgabe des Landes Baden-Württemberg. Umso größer ist unser Dank an die Gesetzlichen Krankenkassen für deren Unterstützung.“

Im März lag die Hilfsfrist sowohl beim Notarzt als auch beim Rettungswagen bei jeweils 94 %, also nur noch minimal unter dem Sollwert von 95 %. Im April und Mai rechnet Steffen Blaschek, Geschäftsstelle des Bereichsausschusses, jedoch mit etwas schlechteren Werten: „Zahlreiche Baustellen, nicht zuletzt die Sperrung der B27 in Neckarburken, werden unsere Fahrtzeiten verlängern, da die Hilfsorganisationen Umwege und stärker belastete Straßen in Kauf nehmen müssen. Grundsätzlich zeigt sich aber, dass die vom Bereichsausschuss in der Vergangenheit in die Wege geleiteten Maßnahmen positiv wirken.“