In 72 Stunden viel für Obrigheim bewirkt

Bei der Erneuerung der Grünanlagen ihrer Schule packten Schüler der Gemeinschaftsschule Obrigheim im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ kräftig mit an. Foto: frh

Gemeinschaftsschule Obrigheim beteiligte sich an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend.

Obrigheim. (frh) Drei Aufgabenteile fielen den rund 50 Engagierten Fünft- bis Zehntklässlern der Gemeinschaftsschule Obrigheim im Rahmen der diesjähren 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu. Quasi „vor der eigenen Haustüre“ sollte das Außengelände in Schuss gebracht und in seinem Nutzen erweitert werden. So wurden im Bereich des Haupteingangs, an dem ein öffentlicher Weg entlangführt, die Grünanlage neu bepflanzt. Der Pausenhof bekam aufgesprühte Hüpfspiele. Ebenso fertige man zusätzliche Sitzgelegenheiten an.

Sehr zur Freude der Gemeinde Obrigheim nahmen die „Color Devils“ („Farbteufel“), wie sich die Gruppe ausweichlich selbst gestalteter T-Shirts nannte, auch das Jugendhaus ins Visier. Die Fassade der etwas versteckt liegenden Einrichtung im ehemaligen Pfarrhaus strichen die jungen Leute neu an. Dass ein Abriss des in die Jahre gekommenen Gebäudes in etwa fünf Jahren in Gespräch ist, sah Lehrer Michael Haag nicht als Hinderungsgrund: „Bis dahin ist das Jugendhaus noch lange in Betrieb und es geht mehr darum, dass die Jugendlichen sehen, wie viel man in relativ kurzer Zeit zusammen bewirken kann.“

Ebenfalls zur Aktion gehört das Backen von Kuchen für das Fest des örtlichen Kindergartens, für den auch der Erlös daraus bestimmt wurde. In der unterschiedlichen Art der Aufgaben erkannten die Pädagogen den praktischen Bezug zu Unterrichtsfächern sowie für die Berufsorientierung – wenngleich die Teilnahme durchweg freiwillig war. Konrektorin Alexandra Bechthold sowie die organisierende Lehrerin Alexandra van Damme zeigten sich „mächtig stolz“ auf die bereits dritte Teilnahme an der alle drei Jahre stattfindenden, bundesweiten Aktion des BDKJ. Und auch die Jugendlichen selbst hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit, so dass der eine oder andere Schabernack gerne nachgesehen wurde. Dank sprach man den zahlreichen Sponsoren aus, die das benötigte Material finanzierten.