BBW startet „E-Coaching“-Projekt

Beratung am Bildschirm planen BBW- Leiter Manfred Weiser, Nadine Schrader und Thorsten Ringwald (v.l.). Auf dem Foto zugeschaltet zu sehen: Dr. Benjamin Zimmer vom Psychologischen Dienst des BBW. Foto: Andreas Lang /pm

Beratung per Bildschirmschaltung ermöglicht.

Mosbach/Heidelberg. (pm/red) Individuelle Unterstützung und Förderung von Jugendlichen ist das Markenzeichen des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg. Digitale Technik kann bei dieser Aufgabe helfen, um Distanzen überbrücken und ortsunabhängige Beratung zu ermöglichen. Daher unternimmt das BBW aktuell mit einem Projekt den Einstieg ins Thema E-Coaching. Die Idee: Auszubildende können per Bildschirmschaltung an virtuellen Veranstaltungen oder Beratungsterminen teilnehmen, auch wenn sie gerade nicht an einem der BBW-Standorte in Mosbach oder Heidelberg sind. Dafür soll das virtuelle Konferenzsystem „Vitero“ genutzt werden. Für die Teilnahme an einer Vitero-Sitzung genügt ein gängiges, mit Kamera bestücktes Smartphone.

Im ersten Schritt geht es darum, ein eigenes Konzept für das E-Coaching zu entwickeln, das an die Bedürfnisse der BBW-Kunden angepasst ist, denn: „Es gibt für unsere Zielgruppe noch keine fertigen Konzepte, die man eins zu eins übertragen könnte“, erklärt BBW-Leiter Manfred Weiser. In die Entwicklung des Konzepts sind nicht nur Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen des BBW eingebunden – auch Auszubildende werden daran beteiligt. Im Anschluss an die Konzeptentwicklung geht es um die Weiterbildung der Mitarbeitenden mit dem spezifischen Konzept. Das Projekt bettet sich ein in die Mitarbeit des BBW am Weiterbildungscampus Baden-Württemberg und wird vom Land mit 40000 Euro gefördert.

BBW-Abteilungsleiter Thorsten Ringwald und seine Kollegin Nadine Schrader betreuen das Projekt gemeinsam mit Dr. Benjamin Zimmer vom Psychologischen Dienst des BBW. Ringwald sieht eine ganze Reihe von Einsatzmöglichkeiten: „Zum Beispiel können wir Auszubildende besser begleiten, die gerade ein Firmenpraktikum absolvieren oder an einem Auslandsaufenthalt teilnehmen.“ Nach der Ausbildung könnten Absolventen beim Einstieg ins Berufsleben weiter unterstützt werden. Und auch die Entfernung zwischen den Standorten Mosbach-Heidelberg lässt sich damit problemlos überwinden, erklärt Ringwald. So kann er mit seinem Kollegen Dr. Zimmer die Möglichkeiten von Vitero schon jetzt erfolgreich nutzen, denn Zimmer hat seinen Arbeitsplatz in Heidelberg.


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