Soziale Themen sollen in den Kommunalwahlkampf eingehen

SPD-Ortsverein Mosbach traf sich zum Politikstammtisch im März.

Mosbach. (frh) Wenige Wochen vor ihrer Nominierungskonferenz zur Gemeinderatswahl trafen sich die Sozialdemokraten des Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach und Neckarzimmern zu ihrem Politikstammtisch im März. In der Jahngaststätte „Da Angelo“ unterhielt man sich unter der Moderation von Vorstandsmitglied Margarete Gauß über die mehr und mehr Konturen annehmenden Planungen zum Kommunalwahlkampf.

Aus der SPD-Stadtratsfraktion saßen Hartmut Landhäußer, Brigitte Valinski, Fortunato Sommario und Frank Heuß am Tisch. Ebenso war mit Gabriele Teichmann eine Gemeinderätin aus Neckarzimmern gekommen. Die Kommunalpolitiker, die vor wenigen Wochen auch als Kreistagskandidaten der SPD nominiert worden waren, standen zu vielen Themen der aktuellen Gemeinderatsarbeit Rede und Antwort. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender zeigte Hartmut Landhäußer die Eckpunkte für das Wahlprogramm auf. Stadtrat Fortunato Sommario erhielt viel Zustimmung für die Forderung, dass die SPD auch auf der kommunalen Ebene konkretisiert für soziale Politik eintritt. Es gelte für die Städte und Gemeinden, zukünftig wieder mehr auf öffentliche Beschäftigung zu setzen und weniger externe Dienstleister zur Erfüllung eigener Aufgaben in Anspruch zu nehmen.

Im Zusammenhang ging es auch um Themen der höheren politischen Ebene, die sich rund um die Erneuerung des Sozialstaates und die Einführung einer Grundrente bewegten. Die Sozialdemokraten sahen sich dabei auf einem guten Wege, attraktive Angebote für eine fortschrittliche und gleichzeitig soziale Gesellschaft machen zu können. Dass es dabei in Zeiten der Digitalisierung noch mehr denn je auf die Vernetzung von Ideen ankomme, wolle man im anstehenden Kommunal- und auch im Europawahlkampf verstärkt aufzeigen.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Zu ihrem Politikstammtisch im März trafen sich Mitglieder des SPD-Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach und Neckarzimmern in der Jahngaststätte „Da Angelo“. Foto: frh