Besinnlich und doch humorvoll gestartet

Fastnachstgottesdienst der KG „Neckario“ Neckarelz ging buntem Unterhaltungsprogramm im Ökumenischen Zentrum voraus.

Neckarelz. (frh) „Eine schöne Tradition“ nannte der evangelische Pfarrer Michael Göbelbecker den Fastnachtsgottesdienst  der Karnevalsgesellschaft (KG) „Neckario“ Neckarelz im Ökumenischen Zentrum (ÖZ) in der Waldsteige, den er gemeinsam mit einer Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde gestaltete. Und es waren erfreulich viele Besucher, die zu dem etwas anderen Gottesdienst kamen. Ob mit oder ohne Verkleidung stand die Freude, die in der Fastnacht steckt, die zentrale Rolle zu. So zog der Elferrat der Neckario gemeinsam mit immerhin zwei Dritteln des Dreigestirns – der Symbolfigur „Neck“ und einer Nixe – sowie der Junioren-Tanzgarde in den Saal ein.

Am Keyboard intonierte die Rupert Laible die ausgewählten Kirchenlieder mit einer dann und wann unterstrichen fröhlichen Note. Und Pfarrer Göbelbecker wusste in seine Predigt rund um den Fischer Jona, dessen Geschichte aus der Bibel stammt, neben der Besinnlichkeit auch reichlich Humor zu packen. Eine bei der Neckario-Juniorengarde aktive Konfirmandin in der traditionellen Kostümierung der Gardetänzerinnen unterstützte ihn dabei mit dem Dreizack des Wassermanns Neck in der Hand.

Die Fürbitten gestalteten die aktiven Fastnachter in eigener Regie. Dankesworte sprach Neckario-Präsident Gerd von Hülsen. Im Anschluss luden die Fastnachter zunächst zum Mittagessen und danach zum bunten Fastnachtsnachmittag, der den Auftakt zur „heißen Phase“ des Neckarelzer Fastnacht markierte.  Neckario-Vizepräsident Thomas Wann führte moderierend durch den Nachmittag. Die Prunksitzung findet am Samstag (23. Februar) in der Pattberghalle Neckarelz statt.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Im Ökumenischen Zentrum Neckarelz gestalteten die Aktiven des KG „Neckario“ Neckarelz zunächst einen ökumenischen Fastnachtsgottesdienst mit und luden darauf zum bunten Fastnachtsnachmittag. Foto: frh