Zu diesem Fest gibt es regional kaum ein Pendant

Vierter Neckarelzer Dreikönigsmarkt kam auch bei regnerischem Wetter erneut bestens an.

Neckarelz. (frh) Dass man sich ein etwas trockeneres Winterwetter gewünscht hatte, daraus machte Werner Pfisterer, Vorsitzende des Heimatvereins Neckarelz-Diedesheims, keinen Hehl. Dem Besucherinteresse tat es aber keinen Abbruch, schließlich war die kleine Festmeile mit Zeltplanen bestens vor dem Regen geschützt. Gemeinsam mit Dr. Steffen Ritter, Vorsitzender des mitveranstaltenden Bürgervereins für Unterdorf, Ruhestatt und Auloch, kurz „Bura“ Neckarelz, eröffnete Pfisterer am Samstagabend die vierte Auflage des Dreikönigsmarkts im Garten des Bildungshauses zwischen Martinskirche und Tempelhaus.

Zum Auftakt sangen unter dem durch Zelte, Pavillons und Planen vom Regen geschützten Festbereich vor der Remise die örtlichen Sternsingerkinder. Reichlich klang es danach in den Spendenbüchsen der Sternsinger zugunsten notleidender Kinder, als diese quer über den Markt schritten. Inzwischen etabliert ist aus dem Dreikönigsmarkt, der von Heimat- und Bürgerverein gemeinsam als Nachfolger des früheren Neckarelzer Weihnachtsmarktes begründet wurde, der erste festliche Markt eines jeden neuen Jahres im Stadtgebiet entstanden. In der gesamten Region gibt es kaum ein vergleichbares Pendant.

Das Zusammenkommen „in der Nachbarschaft und darüber hinaus“ nahm Steffen Ritter gerne als sein Stichwort. Mit Stolz stellte er das vielfältige Rahmenprogramm vor, das Ehrenamtliche der beiden Vereine gemeinsam mit den Marktbeschickern auf die Beine gestellt hatten. Und Letztere waren ganz überwiegend örtliche Institutionen, was das heimatlich gemeinnützige Ambiente unterstreicht.  Insbesondere am Sonntagnachmittag kamen trotz des nasskalten Wetters zahlreiche Besucher, so dass es unter dem Bura-Festzelt sowie entlang der Büdchen und Pavillons phasenweise eng zuging. Geboten waren allerlei kulinarische Leckerbissen zu günstigen Preisen. Selbstredend durften Glühwein, Most, Punsch und Co. in verschiedenen Variationen nicht fehlen. Bastel- und Vorlesestunden gab es für die kleinen Besucher. Mehr als nur ein Rahmenprogramm war auch diesmal das klassische Benefizkonzert zum Dreikönigsmarkt: In der benachbarten Martinskirche trat am Sonntagnachmittag das „Tastenduo“ Ronald J. Authenrieth und Hartmut Tramer vor zahlreichen Besuchern auf.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Mit dem Besuch der Sternsingerkinder aus Neckarelz-Diedesheim, die Heimatvereinsvorsitzender Werner Pfisterer mit einem süßen Präsent willkommen hieß, startete am Samstagabend der vierte Neckarelzer Dreikönigsmarkt. Foto: frh