„Prominenten-Sammlung“ für die Kriegsgräberfürsorge

Lokalpolitiker sammelten Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Mosbach. (frh) „Über 70 Jahre Frieden sind keine Selbstverständlichkeit“, wird Gerd Teßmer nicht müde zu betonen. Der frühere Landtagsabgeordnete trägt den militärischen Rang eines Oberstleutnant der Reserve und ist Kreisbeauftragter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Seit 2006 organisiert er einmal im Jahr kurz vor dem Volkstrauertag eine „Prominenten-Sammlung“ zugunsten des Volksbunds am Mosbacher Marktplatz, die am Samstagvormittag erneut stattfand.

Landtagsabgeordneter Georg Nelius, Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Michael Keilbach und weitere Vertreter aus der kommunalen Politik warben gemeinsam mit uniformierten Soldaten des aktiven Dienstes aus Neckarzimmern und Walldürn sowie von den Bundeswehr-Reservisten im Neckar-Odenwald-Kreis um Spenden für die Kriegsgräberfürsorge. Und auch diesmal gab es eine hohe Spendenbereitschaft bei den Passanten.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist als gemeinnütziger Verein organisiert, der seine Arbeit großteils über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Im Auftrag der Bundesregierung pflegt der Volksbund auf mehr als 800 Friedhöfen rund 2,6 Millionen Kriegsgräber im In- und Ausland. Die jährlichen Kosten dafür werden auf mehr als 22 Millionen Euro beziffert.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge warben bei einer „Prominenten-Sammlung“ mehrere Lokalpolitiker gemeinsam mit aktiven Bundeswehrsoldaten sowie der Reservisten. Foto: frh