Mosbacher SPD will ihre Kräfte bündeln

Politik-Stammtisch in September besprach Schritte zur Kommunalwahl.

Mosbach. (frh/pm) Für die Fortsetzung ihrer Reihe „Politik-Stammtische“ trafen sich die Sozialdemokraten des SPD-Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach in der Pizzeria „Da Angelo“ bei der Jahnhalle. Kernthema waren die notwendigen Schritte hin zur anstehenden Kommunalwahl 2019. Dabei informierten die gekommenen Stadträte um den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hartmut Landhäußer und den Lohrbacher Ortsvorsteher Norbert Schneider über die aktuellen Themen aus dem Mosbacher Gemeinderat.

Gestreift wurde in den Gesprächen eingangs auch die gegenwärtige Berliner Politik. Dabei war man sich einig, dass es für die SPD nie eine „Mutter aller Probleme“ gab oder geben werde. Viel mehr bestünden eine Vielzahl von Fehlentwicklungen im ganzen Land wie auch international, die es offen, sachlich und im europäischen Kontext zu lösen gelte. Die SPD müsse sich in den politisch schwierigen Zeiten auf ihre Verankerung durch überparteilich anerkannte Persönlichkeiten in den Ortsgemeinschaften besinnen und ihre Kräfte bündeln. Entsprechend wolle man im Kommunalwahlkampf in Mosbach auf eine hohe Präsenz in allen Stadtteilen setzen. Um dafür die nötige Kampagnenfähigkeit zu entwickeln und neue Gesichter effektiv einbinden zu können, soll die turnusmäßige Neuwahl des Ortsvereinsvorstandes, der Beschluss eines Wahlprogramms sowie die Einsetzung eines Organisationsteams für den Wahlkampf noch dieses Jahr erfolgen. Die nötige Zeit dafür wollen sich die Sozialdemokraten in einer gemeinsamen Klausurtagung von SPD-Ortsverein und Stadtratsfraktion nehmen.

Einige Eckpfeiler für die Wahlkampagne umrissen die gekommenen Stadträte bereits mit Bezug auf die erreichten Erfolge während der ablaufenden Legislaturperiode: So sei die SPD-Stadtratsfraktion konsequent für den Erhalt aller Schulen im Stadtgebiet eingetreten und habe mit Blick auf die wieder steigenden Schülerzahlen recht behalten. Weiterhin lege man Wert auf den Erhalt einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur auch mit naturnahen Rad- und Wanderwegen. Hier brachte Norbert Schneider die bereits diskutierte Idee einer „Verbindungsallee“ zwischen Lohrbach und Reichenbuch erneut ins Gespräch.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Bei ihrem Politik-Stammtisch im September diskutierten Mitglieder des SPD-Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach in der Pizzeria „Da Angelo“. Foto: privat