Es gibt wieder „Wein von daheim“

Heimatverein Neckarelz-Diedesheim lädt zum Weindorf am Marktplatz – Wandelkonzert zum Auftakt.

Neckarelz. (pm/frh) Als „magisches Dreieck“ einmalig zu werden verspricht das Weindorf im Stadtteil Neckarelz vom 21. bis 23. September. Den Auftakt markiert das Wandelkonzert, das am Freitag ab 18 aus der Martinskirche ins Tempelhaus zieht. Vor 311 Jahren, im Jahr 1507, als auf Befehl des Pfalzgrafen die Kirche „St. Juliana“ in Mosbach geteilt wurde, mussten auch die Katholiken von Neckarelz und Diedesheim ihre Martinskirche endgültig verlassen und in die 1350 verlassene Johanniter Kapelle im Tempelhaus umziehen. Es war damals ein trauriger und zorniger Auszug.

Diesmal aber ist es ein freudiges Wandelkonzert auf dem gleichen Weg, von der Martinskirche über die Burgrabenbrücke ins Tempelhaus. Auf dem Weg gibt es einen Umtrunk und kleinen Imbiss an der Remise des Bildungshauses. Nach dem Wandelkonzert bietet sich das Weindorf auf dem Marktplatz zur gemeinsamen Einkehr an. Das Weindorf steht unter dem Motto.“Bürger trinken Diedesheimer Wein, essen und schwätzen“. Es öffnet am Freitag, Samstag und Sonntag. Ein umrahmender Flohmarkt vom Auguste-Pattberg-Gymnasium bis zum Burgraben beginnt am Samstagnachmittag um 14 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr.

Der Heimatverein Neckarelz-Diedesheim lädt mit Unterstützung des Bürgervereins „Bura“ Neckarelz, des Fördervereins des Tempelhauses sowie des kirchenmusikalischen Fördervereins „Gut gestimmt“ Neckarelz-Diedesheim alle Bürgerinnen und Bürger ein.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Das alljährliche Weindorf am Neckarelzer Marktplatz findet stets viel Resonanz. Foto: frh