Neue Lehrer haben den Dienst angetreten

41 neue Lehrkräfte starten mit der Junglehrer-Vereidigung in den Schuldienst im Neckar-Odenwald-Kreis. 

Mosbach. (frh) 41 neue Lehrkräfte an Grund-, Werkreal- und Realschulen, Gemeinschaftsschulen sowie sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren im Neckar-Odenwald-Kreis starteten in den verbeamteten Schuldienst. Gymnasiallehrer hingegen werden von den jeweiligen Schulleitungen vereidigt. Am Freitag unmittelbar vor dem inzwischen begonnen Schuljahr fand die Vereidigungsfeier im unteren Rathaussaal in Mosbach statt.

Dass das Eingangslied „S’kommt ein Vogel geflogen“, trefflich passe, stellte Schulamtsdirektor Peter Frey in seiner Begrüßung heraus – er hatte es zuvor gemeinsam mit Walter Pöschl (Realschule Obrigheim) am Klavier selbst zu Gehör gebracht. Man empfange zugeflogene Jungvögel im „warmen Nest“ des Neckar-Odenwald-Kreises. Die Pädagogen ersuchte er, das „besondere Privileg“ des Lehrerberufes durch eigene Ideen auszufüllen. In einer medialen Präsentation wurde das staatliche Schulamt Mannheim in seinen Strukturen vorgestellt. Nicht nehmen ließ es sich der leitende Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Mannheim, Hartwig Weik, die neuen Kolleginnen und Kollegen zu beglückwünschen. Er ermunterte sie, in einem der „schönsten, spannendsten und aufregendsten Berufe, die es gibt“, sich nicht davon abhalten zu lassen, eigene Ideen zu erproben. Für den Landkreis Neckar-Odenwald sprach Landrat Dr. Achim Brötel die Glückwünsche zum „langersehnten Start“ aus. Es sei von der Menge der Zuweisungen her ein „ein Jahr, das dem „normalen Schnitt entspricht“. Oberbürgermeister Michael Jann gratulierte ebenfalls und verband dies mit der Hoffnung, dass einige der Junglehrer im Landkreis längerfristig „hängen bleiben“, wie er einst selbst.

Schuldekan Robert Schmeiser sprach in seinem geistlichen Wort auf die Bedeutung von Vertrauen im Umgang mit Kindern an. Möglichkeiten, bei Problemen auch Unterstützung zu bekommen, zeigten Personalrat Frank Orthen und die Beauftragte für Chancengleichheit, Annette Pfisterer, den neuen Kollegen auf. Am Ende des zweistündigen Festakts schritt man zur Tat: Der leitende Schulamtsdirektor Hartwig Weik verlas die Eidesformel, welche die Junglehrer gemeinsam nachsprachen. Mit der Leistung einer Unterschrift und Aushändigung der Ernennungsurkunde wurden aus den vormaligen Referendaren formal „richtige Lehrer“, die zu Beginn der Woche mit dem Start des neuen Schuljahrs einen neuen Abschnitt in ihrem Berufsleben starteten.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): 41 junge Lehrkräfte starten nach abgeschlossenem Studium und Referendariat in den verbeamteten Schuldienst im Neckar-Odenwald-Kreis. Foto: frh