„Himmlische Sphären“ in der Johanniterburg

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Konzert mit Rainer Schmidt auf der Altzither im Neckarelzer Tempelhaus. 

Mosbach. (pm/red) Der Heidelberger Künstler Rainer Schmidt gibt unter dem Titel „Himmlische Sphären“ ein Solokonzert auf einer farbenreich und warm klingenden Konzertzither im Neckarelzer Tempelhaus. Ermöglicht wird ein Ausflug in die ebenso meditative wie faszinierende Welt der barocken Lautenmusik. Diese musikalische Reise führt in eine phantasievolle, verspielte Zeit mit Musik aus dem kulturellen Erbe verschiedener europäischer Länder gemäß dem Motto des diesjährigen „Tags des Denkmals“ am 9. September 2018: „Entdecken, was uns verbindet“.

Es erklingen Werke, die ursprünglich für die Barocklaute geschaffen wurden, so z.B. ausgedehnte Suiten von J. S. Bach und von S. L. Weiss. Das italienische Lebensgefühl findet Ausdruck in einer Partita, komponiert von G. A. Brescianello, der am Stuttgarter Hof Oberkapellmeister war. Eine Suite von Robert de Visée führt nach Frankreich zum Hof von Versailles. Rainer Schmidt studierte das Instrument, nach mehrjährigem Privatunterricht bei Gernot Sauter, in Seminaren des deutschen Zithermusikbundes und an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen mit dem Abschluss des staatlichen Lehrdiploms. Er gab zahlreiche Solokonzerte im In- und Ausland, u.a. auch in der Peterskirche in Heidelberg und in diesem Jahr in der Gutleutkapelle in Mosbach.

Das Konzert beginnt um 17.30 Uhr im Tempelhaus als Abschluss des Tags des offenen Denkmals am 9. September 2018. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein zum Erhalt des Tempelhauses Neckarelz sind willkommen.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Das Tempelhaus in Neckarelz. Foto: Peter Jadrny