NOK-Klinken als gesichert angesehen

MdL Georg Nelius (SPD) sieht durch Aussage des Landes-Sozialministers seine „Beharrlichkeit nun belohnt“.

Mosbach. (pm/red) Die aufgekommene Diskussion um die Notwendigkeit der Schließung sogenannter „kleinerer Krankenhäuser“ veranlasste den SPD-Landtagsabgeordnete Georg Nelius im Sozialministerium im Rahmen einer Kleinen Anfrage nachzuhaken, ob die NOK-Kliniken zu diesen „kleinen Krankenhäusern“ zählen würden, deren Standort gefährdet sei. Die Antworten des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage, die der Abgeordnete bekam, enthielt aber keine klare Bestandszusage.

Bei seinem Besuch in Buchen Anfang August erwähnte Landes-Sozialminister Manfred Lucha, dass Georg Nelius stets die fehlende Bestandsgarantie für die NOK-Kliniken bemängelt habe. Er reagierte: „Solange wir drei [meinte damit sich, Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Burger] noch im politischen Geschäft sind und dazu nochmals 20 plus x Jahre gilt eine Investition von dieser Größe als Bestandsgarantie für die notwendige Infrastruktur.“

Georg Nelius freut sich über dieses Statement: „Medizinische Infrastruktur ist eines der wesentlichen Standbeine für die Attraktivität des Ländlichen Raumes. Die Bestandgarantie des Ministers stärkt den Neckar-Odenwald-Kreis und macht ihn auch im Hinblick auf die aktuellen wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen fit für die Zukunft. Ich bin erleichtert, dass meine Beharrlichkeit nun belohnt wurde.“


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Das Klinikum Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken. Archiv-Foto: frh