Rettungsdienste zeigten sich bei der Feuerwehr

„Tag der offenen Tür“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach wurde zum „Blaulicht-Fest“.

Mosbach. (frh) Der alljährliche „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Mosbach zog am Sonntag der Vorwoche bei bestem Sommerwetter wieder einmal zahlreiche Besucher an. Längst ist es nicht mehr nur ein Fest der Feuerwehrkameraden von der Abteilung Kernstadt, sondern durch die Teilnahme nahezu aller Notrufdienste gewissermaßen ein Blaulichtfest geworden. Die Rettungsdienste sind ohnehin immer Magnet für die Kinder, die aus dem Staunen kaum mehr herauskommen, wenn sich Feuerwehrfahrzeuge öffnen, mal in einem Rettungsboot der DLRG oder in einem Streifenwagen der Polizei platzgenommen werden darf.

Wenn dann noch die klugen Vierbeiner der DRK-Rettungshundestaffel auf Tuchfühlung kommen und gestreichelt werden dürfen, sind die kleinen Gäste glücklich, und die Eltern können ihrerseits die Bewirtung durch die rund 80 Feuerwehrkameraden genießen. Das alles hatte die Freiwilligen Feuerwehr Mosbach um Abteilungskommandant Ralf Unfall routiniert organisiert. Und auch die Jugendfeuerwehr durfte mit ihrer vielfältigen Spielstraße nicht fehlen. Schon der/die eine oder andere spätere Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau hat hier einmal den Weg zu dieser Berufung gefunden. Gegen kühles Nass dürfte angesichts der Außentemperaturen kaum jemand etwas einzuwenden gehabt haben.

Dass es längst nicht mehr nur ein „Feuerwehrfest“ ist, sondern alle Blaulichtorganisationen zusammenführt, machte der Kommandant der Mosbacher Feuerwehr, Detlev Ackermann, deutlich: „Es ist einfach eine Plattform, sich zu präsentieren“, so Ackermann. In Schauübungen wurde Können demonstriert. „Die Besucherzahl über den Tag verteilt liegt gut im vierstelligen Bereich“, freute sich Bürgermeister Michael Keilbach, der den Feuerwehrkameraden einen Besuch abstattete. Ihm sei es wichtig, dass die Blaulichtdienste in Mosbach eng vernetzt sind, was auch dieses Fest belege, so Keilbach.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Gerne bei einer Schauübung zugeschaut wurde den klugen Vierbeinern der DRK-Rettungshundestaffel und deren Hundeführern, die sie gekonnt trainieren. Foto: frh