MiNo wird „volljährig“

Seit 18 Jahren besteht MiNo Telekommunikation Mosbach – Inhaber Norman Honke im Interview.

Mosbach. (frh/pm) Am August 2000 eröffnete der Mosbacher Unternehmer Norman Honke die erste Filiale von MiNo Telekommunikation. Damals noch in der Mosbacher Entengasse im vormaligen Geschäft des Musikhandels „Ohrwurm“ wuchs ein Unternehmen heran, das zeitweise auch in Heilbronn, Horb, Herrenberg, Eberbach, Öhringen und Neckarsulm Zweigstellen unterhielt. Heute befindet sich die Hauptfiliale in eigenen Räumen im Mosbacher Gartenweg 2/2 – ein weiteres Ladengeschäft besteht in Sinsheim (Bahnhofsstraße 7). Und die Entwicklung ist mit der „Volljährigkeit“ längst nicht abgeschlossen, wie Inhaber Norman Honke zu dem besonderen „Geburtstag“ im Interview erklärt.

Herr Honke, als Sie vor 18 Jahren auf die Idee kamen, MiNo zu gründen: Was hat sie da bewegt?

Honke: Es ist einfach ein interessantes, sich entwickelndes Feld der Kommunikation zwischen Menschen. Dass ständige Veränderung und die immer engere Vernetzung im 21. Jahrhundert wegweisend sein würden, habe ich damals schon erkannt.

Konnte Sie sich da schon ausmalen, dass es einmal eine solche Entwicklung nehmen würde?

Honke: Nein, das war da noch nicht absehbar. Aber ich wusste, dass man ein Risiko eingehen muss, wenn man etwas erreichen will.

MiNo hat heute in Anführungszeichen „nur“ zwei Filialen. Es waren zwischenzeitlich aber auch mal deutlich mehr. Wie kam es dazu?

Honke: Qualitative Beratung lässt sich nur durch genügend qualifiziertes Personal sicherstellen. Deshalb haben wir uns irgendwann entschieden, das in nur noch zwei Filialen an den strategisch günstigsten Standorten der Region zu bündeln, um es optimal zur Verfügung stellen zu können. Es geht bei uns nicht um Masse, sondern um Qualität. Wir kümmern uns in enger Abstimmung um Service und Beratung.

Wenn Sie heute zurückschauen: Welche Meilensteine der Entwicklung fallen Ihnen spontan ein?

Honke: Damals konnte keiner wissen, welchen Stellenwert ein Smartphone einmal einnehmen wird. Die Entwicklung ging von der reinen Telefonie zur SMS-Textnachricht hin zum Fotografieren und Bilder versenden über MMS und das mobile surfen über „W@P“ im Internet. Erst später kam der mobile Zugriff auf grafische Internet, auf soziale Netzwerke, Apps und vieles andere mehr dazu. Tarifmäßig wurde damals pro Minute abgerechnet – die Entwicklung ging von 1,89 DM pro Minute bis hin zu den heutigen, komfortablen Allnet-Flats die nahezu alles inkludiert haben. Aus dem ursprünglichen GSM-Netz für reine Telefonie ging „Edge“ hervor. UMTS und darauf aufbauend LTE eröffneten neue Dimensionen. Und die fünfte Generation der mobilen Netztechnologie steht bereits vor der Tür.

Das Ladengeschäft von MiNo-Telekommunikation im Gartenweg 2/2 in Mosbach. Foto: frh

Was hat sich mit der im Februar 2015 eröffneten, neuen Hauptfiliale alles geändert?

Honke: (lacht) Bei den sommerlichen Temperaturen fällt einem sofort ein, dass sie voll klimatisiert ist. Parkmöglichkeiten finden sich direkt vor der Türe. Der Zugang ist barrierefrei. Es ist deutlich mehr Verkaufsfläche vorhanden, was mit einer Erweiterung des Sortiments einherging. Und wir setzen auch mehr Personal ein.

MiNo tut gesellschaftlich viel über den eigentlichen Geschäftsbereich hinaus. Was treibt Sie dazu an?

Honke: Wir versuchen zu unterstützen, wo es möglich ist. Bei Sportvereinen machen wir Trikotwerbung, weil die jungen Menschen dort lernen, wie wichtig persönliche Kommunikation ist. Und dass sie durch Technik ergänzt, aber niemals ersetzt werden kann. So sponsern wir derzeit Handball-Jugendmannschaften des TV Mosbach und der Neckarelzer „PiranHAs“. Im Fußball sind wir Werbepartner des FC Phönix Neckarzimmern und bei der C-Jugend des SV Roigheim. Beim TSV Billigheim wird der Breitensport gefördert. Ferner unterstützen wir mit Mosbacher-Zeitung.de eine Plattform des unabhängigen Journalismus. Für mehrere kulturelle Ereignisse der Region geben wir Spenden.

Wie würden Sie die Philosophie Ihres Unternehmen zusammengefasst beschreiben?

Honke: Seit 18 Jahren haben wir ein klares Motto: „Einfach. Fair. Gut.“ Da steckt alles drin, was uns ausmacht und wofür wir uns verpflichtet fühlen.

Die MiNo-Filiale in der Innenstadt von Sinsheim, Bahnhofsstraße 7. Foto: frh

Welche Pläne haben sie mit MiNo in den nächsten Jahren?

Honke: Wir haben noch einiges vor, die Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen. Wir wollen uns auch auf neuen, zukunftsweisenden Geschäftsfeldern behaupten und unser Sortiment beständig erweitern. Dafür setzen wir auf hohe Kundenzufriedenheit und Spezialisierung auf die besonderen Bedürfnisse bestimmter Kundengruppen.

Wie sehen Sie die Chancen, MiNo auch in den neuen Geschäftsfeldern zu etablieren?

Honke: Da gibt es viele. Beispielsweise bei Handyversicherungen – das Gerät kann bei uns versichert werden, egal, wo es gekauft wurde. Die Vermarktung von Stromtarifen und in Zukunft auch DSL sind weitere Geschäftsfelder, die wir in Angriff nehmen.

Als Schlussfrage vollenden Sie bitte den folgenden Satz: „Die Entwicklung der Firma MiNo Telekommunikation ist mit dem 18. Geburtstag nicht beendet, weil…. ?

Honke: … wir in einer Zeit innovativer Veränderungen leben und die Digitalisierung gerade erst begonnen hat.

Zu dem besonderen Jubiläum bietet MiNo Telekommunikation vom 18. bis zum 29. Juli ein „Angebots-Feuerwerk“ mit einigen Überraschungen. Dazu gehören Tarife mit Samsung Galaxy S8 und S9 sowie Apple iPhone ab 14,99 Euro monatlich. Mehr Infos gibt es ab 18. Juli in beiden Ladengeschäften von MiNo Telekommunikation in Mosbach und Sinsheim sowie auf den offiziellen Internet- und Facebookseiten des Unternehmens. Ebenso wird an die Haushalte in Mosbach und Sinsheim ein Flyer verteilt.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Unternehmer Norman Honke ist mit seiner Firma MiNo Telekommunikation seit 18 Jahren aktiv. Foto: frh