Sommerfest gewohnt vielfältig aufgestellt

Bei der Johannes-Diakonie war viel Unterhaltung geboten – Fußballprofi Dennis Geiger kam mit dem „HoffExpress“.

Mosbach. (frh) Einmal im Jahr feiert die Johannes-Diakonie im zentralen Bereich ihres Geländes an der Neckarburkener Straße ihr großes Sommerfest. Und das geht in seinen Ursprüngen bis zum Jahr 1870 zurück, als es ein Fest der Stiftsgemeinde Mosbach war, das immer im Juni gefeiert wurde, wie Pfarrer Richard Lallathin beim Eröffnungsgottesdienst in der Johanneskirche erklärte. Stimmungsvoll mit viel Musik des Singkreises und der Kinder des Pfalzgraf-Otto-Kindergartens verlief der Gottesdienst, in dem Pfarrer Richard Lallathin und Pfarrerin Birgit Lallathin durch Dekan Folkhard Krall auch eine Urkunde der evangelischen Landeskirche erhielten – eine Art formale Bestätigung des Einsatzes in der Johanneskirche, der ohnehin bereits lange besteht.

Fußballprofi Dennis Geiger von der der TSG 1899 Hoffenheim, der aus dem Mosbacher Stadtteil Sattelbach stammt, schrieb fleißig Autogramme. Foto: frh

Auf der Feststrecke war auch dieses Jahr viel geboten – sowohl kulinarisch als auch an Spiel, Spaß und Unterhaltung dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. So waren diesmal auch einige „Food-Trucks“, bekannt aus den Streetfood-Festivals in Mosbach, mit von der Partie. Der Musikverein Waibstadt sorgte für heimatliche Kläge im großen Festzelt, wo das Bühnenprogramm von Referent Martin Lang und Ehrenamtskoordinatorin Tanja Bauer moderiert wurde. Bei den Attraktionen auf der Strecke zwischen Kultur- und Begegnungszentrum „fideljo“ und Johanneskirche war manches neu hinzugekommen, wie beispielsweise eine Minigolfbahn, die von der Abenteuergolfanlage „InPutt“ organisiert wurde.

Und der „HoffExpress“ von Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hatte sogar einen waschechten Fußballprofi mit an Bord: Dennis Geiger, der selbst aus dem Mosbacher Stadtteil Sattelbach stammt und dort auch noch immer wohnt, schrieb fleißig Autogramme. Ob man ihn zu der Aktion überreden musst? „Nein, gar nicht, das macht man ja gern“, bekannte der 20-jährige Jungprofi, dem viele Experten eine große Karriere vorhersagen. Zu Mosbach sei sein Bezug „schon noch eng“, selbst wenn das Fußballgeschäft nicht viel freie Zeit lässt – für die gekommenen Fans beim Diakonie-Sommerfest nahm er sich diese dennoch auch zu dem einen oder anderen Gespräch.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Auf dem Geländer der Johannes-Diakonie Mosbach wurde wieder mit vielfältigem Programm Sommerfest gefeiert. Foto: frh