Das „Internet der Dinge“ kommt!

Das Ladengeschäft von MiNo-Telekommunikation im Gartenweg 2/2 in Mosbach. Foto: frh

Wie das mobile Internet den Alltag immer effektiver erleichtern kann…

(pm/frh) MiNo-Telekommunikation Inh. Norman Honke informiert in dieser Kolumen über neue Trends rund um den Mobilfunk. Diesmal geht es um das „IoT“ – das sogenannte „Internet of Things“ oder zu deutsch „Internet der Dinge“, das mehr und mehr in den Fokus tritt. Und dabei ist es keineswegs nur auf junge Leute beschränkt, wie Unternehmer Norman Honke betont: „Die neue Technik kann jedem den Alltag vereinfachen – auf ganz individuell unterschiedliche Art und Weise“, ist er überzeugt und ermuntert nicht zuletzt die ältere Generation, der neuen Technik offen zu begegnen und sich bei MiNo in den Ladengeschäften in Mosbach oder Sinsheim beraten zu lassen.

Was ist das „Internet der Dinge“?

An die Vorzüge des mobilen Internets haben wir uns schnell gewöhnt. Es ist praktisch, unterwegs mit dem Smartphone oder dem Tablet Informationen abzurufen, mit Freunden zu chatten oder E-Mails zu lesen. Inzwischen fällt immer häufiger der Begriff „Internet of Things“, abgekürzt IoT. Was steckt dahinter und wem nützt es?

Das Internet der Dinge, auf Englisch „Internet of Things“, bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen („Dingen“) mit dem Internet. Der Zweck dieser Vernetzung ist, dass diese Objekte selbständig Auskunft geben können, beispielsweise über ihren Zustand oder über ihren aktuellen Ort.

Was bringt es?

Für private Verbraucher gibt es nützliche Anwendungen, etwa in Sachen Komfort: Ein vernetztes Auto bietet Musikstreaming und Zugang zu sozialen Netzwerken für Beifahrer. Es schlägt zudem in Echtzeit alternative Routen vor und hält den Fahrer so von Staus fern. Ebenfalls praktisch: Per App lassen sich viele Geräte fernsteuern. Kühlschränke etwa, die dem Besitzer dank Vernetzung erlauben, vom Supermarkt aus online nachzusehen, ob noch Milch da ist. Auch in Sachen Gesundheit spielt das Internet der Dinge ein immer wichtigere Rolle: manche Herzschrittmacher und Insulinpumpen sind bereits vernetzt. Sie liefern dem Arzt permanent Patientendaten. So lassen sich überflüssige Termine vermeiden und Warnsignale des Körpers früh erkennen. Alten und gebrechlichen Menschen können in Teppiche eingebaute Fallsensoren das Leben retten.

Hintergrundwissen

Das Internet der Dinge soll mehr Komfort und Sicherheit bringen. Wenn nun aber Gegenstände oder Maschinen beginnen, eigenständig zu kommunizieren, stellt das neue Herausforderungen an das Netz. Denn auf einmal funken tausende kleine Computer, nicht unbedingt permanent große Datenmengen, aber eben in regelmäßigen Abständen kleinere Datenpakete. Die Funkzellen müssen in der Lage sein, diese Signale zu verarbeiten. Außerdem muss die Datenübertragung sicher, zuverlässig und kostengünstig sein und sie soll nur wenig Energie verbrauchen. Deshalb rüsten Telekommunikationsanbieter ihre Mobilfunknetze auf, denn die bisherige Technik erfüllt die Voraussetzungen nicht.

„Narrowband IoT“ ist die Bezeichnung für eine neue Funktechnologie, die diese Anforderungen erfüllen soll. Sie überträgt Daten im Internet der Dinge zuverlässig und sicher mit niedrigem Energieaufwand und hoher Reichweite. „Narrowband“ steht für schmalbandige Kommunikation. Das bedeutet, die Übertragungsrate ist nicht so schnell, was im Internet der Dinge heute noch nicht so wichtig ist wie Zuverlässigkeit und niedrige Kosten.

Noch steht die Entwicklung am Anfang und es wird sicherlich einige Jahre dauern, bis sie sich flächendeckend durchsetzt. Erst der nächste Mobilfunkstandard, 5G genannt, wird so leistungsfähig sein, um Milliarden von Geräte zu vernetzen und deren Daten ohne große Verzögerung zu übertragen. 5G soll jedoch erst ab dem Jahr 2020 eingeführt werden.


Quelle: aetka


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Hier berät man auch zum „IoT“, dem „Internet der Dinge“: Das Ladengeschäft von MiNo Telekommunikation Inh. Norman Honke im Gartenweg 2/2 in der Mosbacher Altstadt. Foto: frh