Exportquote auf neuem Höchststand

„Industrieprodukte aus der Region weltweit gefragt“.

Mannheim/Neckar-Odenwald-Kreis. (pm/red) Die Industrieunternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar haben im Jahr 2017 sechs von zehn Euro im Ausland erlöst. Die Exportquote, die den Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz beschreibt, ist damit auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Sie betrug im letzten Jahr 59,5 Prozent und übertrifft den bisherigen Höchststand von 2014 um 0,5 Prozentpunkte.

„Die Industrieunternehmen in der Region sind weltweit gut aufgestellt. Die Exportquote liegt auch über dem hohen landesweiten Durchschnitt von 57 Prozent und die Exportumsätze sind deutlich angestiegen“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke. „Die positive konjunkturelle Lage auf so gut wie allen Auslandsmärkten wirkt sich vorteilhaft auf die Unternehmen aus. Auch im Inland laufen die Geschäfte bestens. Die Unternehmen des  Verarbeitenden Gewerbes haben 2017 Exportumsätze in Höhe von 16,4 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einer Zunahme von elf Prozent gegenüber 2016. Im Inland wurde ein Jahresumsatz von 11,2 Milliarden erwirtschaftet. Das sind 7,2 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Für das Jahr 2018 gehen die Unternehmen von sich weiter verbessernden Geschäften aus. „Die Geschäftserwartungen der Industrie für dieses Jahr waren zuletzt so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr“, so Nitschke.

Mit Blick auf die Stadt- und Landkreise im IHK-Bezirk weist die Exportquote im Jahr 2017 im Stadtkreis Mannheim mit 66,1 Prozent den höchsten Wert auf. Im Rhein-Neckar-Kreis betrug die Exportquote im vergangenen Jahr 52,5 Prozent, im Neckar-Odenwald-Kreis 44,4 Prozent. Im Stadtkreis Heidelberg lag sie bei 41,8 Prozent. Dies ergaben Berechnungen der IHK Rhein-Neckar auf Basis aktueller Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Einbezogen sind in der amtlichen Statistik Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten.