Bundespreis für Adriana van der Donk

Abiturientin vom Nicolaus-Kistner-Gymnasium erfolgreich beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

Mosbach/Hamburg/Berlin. (pm/frh) Am Mittwoch überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue die ersten Preise des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten zum Rahmenthema „Gott und die Welt Religion macht Geschichte“. Einen von 30 dritten Bundespreisen erhielt dabei Adriana van der Donk, die dieses Jahr ihr Abitur am Mosbacher Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) ablegte.

Noch als Schülerin hatte sie mit ihrer nun auf Bundesebene prämierten Arbeit unter dem Titel „Schaffe, schaffe Moschee baue. Der Islam wird in Mosbach heimisch“ einen Landspreis in dem Wettbewerb erreicht. Die von Studienrätin Christine Eggers geleitete Geschichts-AG des NKGs war in der in der baden-württembergischen Konkurrenz als eine von zwei landesbesten Schule im Wettbewerb hervorgegangen (wir berichteten). Insgesamt vergibt die Körber-Stiftung 50 Preise an die bundesbesten Arbeiten: fünf erste Preise (je 2.000 Euro), 15 zweite Preise (je 1.000 Euro) und 30 dritte Preise (je 500 Euro). Zwei dritte Preise gingen nach Baden-Württemberg – einen ersten Preis erhielt mit Federico Cassarà aus Bönnigheim ebenfalls ein Schüler aus dem Südwesten.

Beim 25. Geschichtswettbewerb beteiligten sich bundesweit mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche. Viele der 1.639 eingereichten Beiträge beschäftigen sich mit Ausgrenzung und Verfolgung aufgrund von Religionszugehörigkeit, dem Verhältnis zwischen Staat und Kirche oder religiösen Traditionen und Bräuchen. Ausgehend von der historischen Analyse stellten die Teilnehmer auch Bezüge zur Gegenwart her: „Die Jugendlichen plädieren dafür, Respekt und Toleranz gegenüber den verschiedenen Glaubensgemeinschaften und Religionen zu üben als Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben“, so Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Die von Studienrätin Christine Eggers (l.) geleitete Geschichts-AG konnte einen weiteren Erfolg verbuchen: Adriana van der Donk (r.) gewann einen mit 500 Euro dotierten dritten Bundespreis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Archiv-Foto: frh