„WeltFairÄnderer“ kamen ins „Katzenhorn“

Projekt des Bundes katholischer Jugendliche schlug eine Woche die Zelte an der Ludwig-Erhard-Schule auf – Gemeinschaftsprojekt mehrerer Schulen.

Etwas beengt war es in dem kleinen, kreisrunden Festzelt zum Start der WeltfairÄnderer“-Woche. Einer der Eröffnungsredner war Landrat Dr. Achim Brötel (3.v.l.). Foto: frh

Mosbach. (frh) „Insgesamt sind wir sehr zufrieden“, sagte Christine Maurer-Wäcker (Ludwig-Erhard-Schule, LES) aus dem gemeinsamen Organisationsteam der beteiligten Schulen im „Katzenhorn“, zu dem auch Irene Gimber (Pestalozzi-Realschule, PRS) und Schulsozialarbeiter Manuel Zin (Nicolaus-Kistner-Gymnasium, NKG) gehörten, rückblickend auf die „WeltFairÄnderer“-Woche. Die Vormittags-Workshops unter den Begriffen „Soziales“, „Ökologie“ und „Ökonomie“ seien bei den Schülerinnen und Schülern durchweg gut angekommen. Etwas weniger Anklang fand allerdings trotz seiner großen Vielfalt das Programm für die Öffentlichkeit an den Nachmittagen.

Gestartet war die „WeltFairÄnderer“-Woche schon am Sonntag zuvor in einer Abendveranstaltung, in welcher das Projekt insgesamt vorgestellt und gewürdigt wurde. Redner waren dabei unter anderen Landrat Dr. Achim Brötel, der ehrenamtliche Stellvertreter des Mosbacher Oberbürgermeisters, Stadtrat Josef Bittler, sowie LES-Schulleiter Ralf Trabold, der auch für seine ebenfalls gekommenen Amtskollegen Jochen Herkert (NKG) und Marco Schirk (PRS) sprach. Musikalisch umrahmt wurde der Auftakt durch das Gesangsduo Yasemin Ilgin und Johannes Weilguni. Gedankt wurde zahlreichen Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft, die das Großereignis finanziell ermöglichten.

Einige der Nachmittagsangebote erfreuten sich aber durchaus auch recht guter Nachfrage: So kam etwa zum Detektivspiel „Mord in Mosbach“, das die lokale BDKJ-Gliederung aus Buchen unter der Leitung von Jugendreferentin Miriam Walther ausgeklügelt hatte, auch eine Schulklasse von der Augusta-Bender-Schule, die nicht im Schulzentrum „Katzenhorn“ gelegen ist. Am Abend klang das Projekt mit Lagerfeuer und Musik der NKG-BigBand stimmungsvoll aus.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): In den Workshop-Zelten wurde mit Visualisierungen über vieles Diskutiert, was die „Verteilungsgerechtigkeit“ betrifft. Foto: frh