„Versetzungsantrag“ soll nicht in den Sinn kommen

45 neue Lehrkräfte vereidigt – „erfreulich hohe Zuweisung“.

Schulamtsleiter Hartwig Weik verlas die Eidesformel, welche die Junglehrer gemeinsam nachsprachen. Foto: frh

Mosbach. (frh) 45 neuen Lehrkräften an Grund-, Werkreal- und Realschulen, sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren sowie Gemeinschaftsschulen standen am Freitagvormittag vor der Woche des Starts des neuen Schuljahres im unteren Rathaussaal in Mosbach zur Vereidigung an. Sie alle haben ihre Ausbildung nach Studium und Referendariatsdienst mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen und wurden nun im verbeamteten Schuldienst eingestellt. Anlass für einen feierlichen Rahmen, den Schulamtsdirektor Peter Frey auch selbst zusammen mit Musiklehrer Walter Pöschl von der Realschule Obrigheim (RSO) musikalisch am Klavier umrahmte.

Nicht nehmen ließ es sich der leitende Schulamtsdirektor, Hartwig Weik, die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich zu beglückwünschen. Er ermunterte sie, in einem der „schönsten, spannendsten und aufregendsten Berufe, die es gibt“ auch „eigene Ideen auszuprobieren“ und bot die „offenen Türen“ seines Hauses an, sollte es doch einmal Schwierigkeiten geben. Für den Landkreis Neckar-Odenwald sprach Landrat Dr. Achim Brötel die Glückwünsche zum „langersehnten Start“ aus – beim Landkreis arbeite man dafür, dass das Wort „Versetzungsantrag“ am besten ganz aus dem Vokabular der Junglehrer verschwindet. Der Hausherr, Bürgermeister Michael Keilbach, sprach ebenfalls seine Glückwünsche aus und nutzte dabei die Gelegenheit zu einem „Werbeblock“ für das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt Mosbach. Schuldekan Robert Schmeiser wünschte in seinem geistlichen Wort den Einklang von Herz und Verstand, um „gerecht“ sein zu können. Für den örtlichen Personalrat zeigten Frank Orthen sowie die Beauftragte für Chancengleichheit, Julia Goetze, verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung für die Lehrtätigkeit auf.

Erst ganz am Ende des zweistündigen Festakt wurde „zur Tat gestritten“: Schulamtsleiter Hartwig Weik verlas die Eidesformel, welche die Junglehrer gemeinsam nachsprachen. Mit der Leistung einer Unterschrift und Aushändigung der Ernennungsurkunde wurde aus den vormaligen Referendaren somit „richtige Lehrer“, die sich vielfach mit der erhaltenen Beamtenurkunde in oder vor dem historischen Rathaus strahlend ablichten ließen.Für die frisch Vereidigten ein Meilenstein in der noch jungen beruflichen Laufbahn im Schuldienst.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): 45 junge Lehrkräfte starten nach abgeschlossene Ausbildung in den Schuldienst an Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen sowie Grundschulen. Im Unteren Rathaussaals wurden sie am Freitagvormittag in der Woche vor dem Start des neuen Schuljahres feierlich vereidigt. Foto: frh