Am APG ging es schwungvoll ins neue Schuljahr

„Summer School“ am Auguste-Pattberg-Gymnasium führte eine Woche vor Schulbeginn in den Alltag zurück – Sprachförderung im Mittelpunkt.

Mit Unterricht, der Spaß machen und auf das neue Schuljahr einstimmen soll, ging es für die Schülerinnen und Schüler der „Summer School“ am Auguste-Pattberg-Gymnasium schon eine Woche früher in die Klassenräume. Im Mittelpunkt steht dabei die englische Sprachförderung. Foto: frh

Neckarelz. (frh) Die meisten würden sich wohl eher für eine Woche länger Sommerferien entscheiden, als auf eine davon freiwillig zu verzichten – 23 Schülerinnen und Schüler des Auguste-Pattberg-Gymnasiums (APG) im Alter zwischen 11 und 13 Jahren traten diesmal aber dennoch schon am Montag wieder in der Schule an. Die „Summer School“ oder zu deutsch „Sommerschule“ sollte einerseits die englischen Sprachkenntnisse wachrufen und verbessern, anderseits auch den Wiedereinstieg in den Schulalltag erleichtern.

„Bei uns geht die Schule schon eine Woche früher los“, stellte dementsprechend Studiendirektorin Claudia Schmidt fest, die auch Leiterin der zuständigen Abteilung für Begabtenförderung am APG ist. Zu „fast“ üblichen Zeiten des Schulbeginn um 9 Uhr morgens fand man sich am Montag in der Woche vor Schulstart im Bereich der Ganztagesräume des APG die gekommenen „Sommerschüler“ aus der angehenden sechsten und siebten Klassenstufe. Dass die gesamte Kommunikation in englischer Sprache verlaufen soll, wurde bereits bei der Begrüßung umgesetzt. Für die mitgekommenen Eltern gab es Kaffee und Kuchen, während es für die Schüler gemeinsam mit den beiden Dozenten Robin Sadlier und Denise Fischer direkt in die Klassenräume ging – die „Schultage“ waren dabei jeweils bis 14 Uhr am Nachmittag angelegt.

Ob es sich in der Leistung auszahlt, wird das bald beginnende Schuljahr auf längere Sicht zeigen. Vielleicht macht sich aber die Gewöhnung an früheres Aufstehen, der wiedergefundene innere „Rhythmus“ der Beteiligung am Unterricht oder wiederholter Lehrstoff schon in der ersten reguläre Woche nach den langen Sommerferien bemerkbar. Und wenn es dann auch noch der Spaßfaktor dabei ist, dürfte es zumindest nicht zum Nachteil sein, mit ein wenig Vorsprung in das neue Schuljahr zu starten.


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