„Stärker als der Brexit“

Baumpflanzung anlässlich 20 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lymington und Mosbach – Freundschaft durch Austausch gelebt.

Lesley Willsteed (r.) verlas Dankesworte der Delegation aus Lymington zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Mosbach. Foto: frh

Mosbach. (frh) 38 Gäste aus Mosbachs englischer Partnerstadt Lymington konnte Bürgermeister Michael Keilbach dieser Tage zum Austauschbesuch anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens dieser kommunalen Verbindung willkommen heißen. Die Partnerschaftsbeauftragte in der Stadtverwaltung, Ursula Geyer, sowie der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Mosbach-Lymington und frühere Schulleiter des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums (NKG), Hans Happes, hatten dafür ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Wie schon zum zehnjährigen Jubiläum sollte auch diesmal ein Baum gepflanzt werden, wozu man sich am Samstagvormittag im Kleinen Elzpark einfand.

„Stärker als der Brexit“ sei diese Freundschaft, resümierte Keilbach die Höhepunkte aus 20 Jahren der europäischen Städtepartnerschaft. Als aktiver Sänger des NKG-Männerchores war er im Juni 1996 bei dem ersten Besuch einer Mosbacher Delegation in England dabei gewesen, was ihm keineswegs nur wegen dem Besuch des Finales der Fußball-Europameisterschaft in guter Erinnerung geblieben sei. Am 25. Mai 1997 war die Partnerschaft besiegelt worden, die bereits 1993 durch einen familiär bedingt nach Lymington ausgewanderten Mosbacher angestoßen wurde. In englische Sprache übersetzt wurde Keilbachs Ansprache durch Hans Happes selbst, der unter anderem auch eine Stadtführung leitete. Für die Reisegruppe aus England um Organisatorin Shirley Hewitt verlas die stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Lymington, Lesley Willsteed, die von dem verhinderten Vorsitzenden David Beech übermittelten Dankesworte.

Die Stockeiche als sichtbares Zeichen der Verbundenheit hat am Eingangsbereich des Aktivparks nahe der Ideenwerkstatt Platz gefunden – die vorbereitete Einsetzung wurde an den Spaten mit guter Laune vollendet. Im Jahr 2007 hatte man an der Alten Mälzerei eine englische Eiche gesetzt. Und schließlich gab es auch noch etwas Wasser aus der Gießkanne für den Setzling, bevor Michael Keilbach zum Umtrunk im Gebäude der Ideenwerkstatt einlud.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Ein Zeichen der wachsenden Freundschaft zwischen den beiden Städten Lymington und Mosbach soll die neu gepflanzte Stockeiche am Eingang des kleinen Elzparks verkörpern. Foto: frh