DRK-Präsident Gerhard Lauth auf Antrittsbesuch

Informationstour durch den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Mosbach gestartet.

Mosbach. (pm/red) Am 12. Mai wurde Gerhard Lauth einstimmig zum Präsidenten des Kreisverbandes Mosbach des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gewählt. Im Vordergrund steht für ihn, den Kreisverband genau kennen zu lernen. „Die Entscheidungen des Präsidiums prägen unseren Kreisverband nachdrücklich. Wir zeichnen verantwortlich für rund 180 hauptamtliche und über 800 ehrenamtliche Mitarbeiter und nicht zuletzt verlassen sich über 7.000 Fördermitglieder auf unsere Leistungsfähigkeit. Mir ist daher wichtig, unsere Leistungen und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese erbringen, kennenzulernen“, so Lauth zu den Beweggründen seiner „Reise durch den Kreisverband“, die sich über mehrere Wochen erstrecken wird.

Den Anfang nahm die Reise im DRK-Service-Center in der Bleichstraße. Im Frühjahr 2014 hat der DRK-Kreisverband Mosbach hier sein Schulungszentrum, die Tagespflege und ein Service-Büro eingerichtet. Im Schulungszentrum werden vorwiegend Erste Hilfe-Kurse durchgeführt, auch für spezielle Zielgruppen wie Eltern kleiner Kinder und Erzieherinnen oder ältere Menschen und deren Angehörige, aber auch Tanz und der Gesprächskreis für pflegende Angehörige werden im Schulungszentrum durchgeführt. Rund 3.000 Teilnehmer zählt der Kreisverband jährlich an Teilnehmern. Bei den Erste Hilfe-Kursen handelt es sich um eine satzungsgemäße Aufgabe. Als Schmuckstück hat sich die Tagespflege etabliert: Konzept, Umsetzung, Ausstattung und Wirtschaftlichkeit der Einrichtung gelten als Referenz in ganz Baden-Württemberg. Aktuell werden die zwölf Plätze von 32 Tagesgästen belegt – viele Gäste kommen drei bis vier Tage in der Woche, wobei auch die Belegung einzelner Tage möglich ist.

Interessiert ließ sich Gerhard Lauth im Service-Büro den aktuellen DRK-Reisekatalog zeigen. Ziele in Nah und Fern, dieses Jahr auch erstmalig ein Angebot für Trauernde, bietet das Rote Kreuz vorwiegend für ältere Menschen an. Jede Reise wird von Ehrenamtlichen begleitet, die den Reiseteilnehmern während der gesamten Reise als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Nicht zu unterschätzen sei auch die Tätigkeit als Servicestelle Ehrenamt. Die Unterstützung des Ehrenamts ist vielfältig und entlastet die Leitungskräfte auf örtlicher Ebene erheblich.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Alltagsbetreuerin Elvira Mohr berichtet Gerhard Lauth vom Programm in der DRK-Tagespflege. Foto: Deutsches Rotes Kreuz Mosbach / pm