Ein „Parkrempler“, ein schwerer Unfall und eine Notdurft mit Folgen

Neues von der Polizei. 

(ots/red)

Mosbach: 1.500 Euro Schaden verursacht und davongefahren

Einem Zeugenhinweis ist zu verdanken, dass der Besitzer eines Volkswagens nicht auf Sachschaden in Höhe von 1500 Euro sitzen bleibt. Der Fahrer eines BMW hatte den VW am Dienstagabend beim Ausparken aus einem Parkplatz in der Eisenbahnstraße gerammt. Danach inspizierte er sogar noch den von ihm verursachten Schaden, bevor er sich dann in seinen Wagen setzte und ohne die Polizei zu verständigen beziehungsweise auf den VW-Fahrer zu warten davonfuhr.

Glücklicherweise gab es eine aufmerksame Person, die den Vorfall beobachtet, sich das Kennzeichen des BMW gemerkt und am Mittwochmorgen die Polizei verständigt hat. Dadurch konnte der 32-jährige Unfallverursacher schnell ermittelt werden. Gegenüber den Beamten räumte er ein, einen Unfall verursacht zu haben. Nun erwartet ihn eine Strafanzeige wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort.

Elztal: Zweiradfahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich ein 60-Jähriger zu, der am Donnerstagvormittag mit seinem Motorrad auf der Landesstraße zwischen Muckental und Dallau verunglückt ist.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand berührte der Zweiradfahrer mit dem Vorderrad den Bordstein und kam dadurch zu Fall. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden musste.

Obrigheim: Autofahrer angegriffen

Eine böse Überraschung erlebte ein 55-jähriger Autofahrer am vergangenen Freitag, gegen 18.45 Uhr auf dem Parkplatz an der B 292 zwischen Obrigheim und der Abzweigung Asbach am Hohberg. Der Ortsfremde suchte die Stelle auf, um dort verbotenerweise seine kleine Notdurft zu verrichten. Das Fehlverhalten des Reisenden rechtfertigt jedoch nicht, was ihm daraufhin widerfahren ist.

Er wurde von einem Unbekannten angesprochen, beschimpft und körperlich angegangen. Dabei zog er sich Prellungen zu, die eine ärztliche Behandlung erforderlich gemacht haben. Der Geschädigte war von der Situation derart beeindruckt, dass er nur wenig Hinweise auf den Angreifer geben konnte.

Deshalb sucht das Polizeirevier Mosbach Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 06261/8090 melden sollen.