Donauschwaben hatten US-Blaskapelle zu Gast

Die „Cleveland Donauschwäbische Blaskapelle“ kam auf Deutschland-Tour in Mosbach vorbei – Empfang im Rathaus und Ständchen am Marktplatz.

Mosbach. (frh) Viele internationale Kontakte pflegt die Landsmannschaft der Donauschwaben Mosbach. Am Mittwoch kam die „Cleveland Donauschwäbische Blaskapelle“ aus dem US-Bundesstaat Ohio im Rahmen ihrer Deutschlandtour in Mosbach vorbei. Vor einem Konzert am Abend in „St. Cäcilia“ wurden die 35 Musiker und einige Begleitpersonen von Bürgermeister Michael Keilbach im Unteren Rathaussaal Mosbach empfangen. Gekommen waren sie quasi direkt vom Frankfurter Flughafen.

Keilbach betonte, er sei „stolz, immer wieder internationale Gäste in Mosbach begrüßen zu dürfen“ und stellte die Stadt in einigen ihrer Grundstrukturen vor. Dabei betonte er den prägenden Einfluss, den die nach dem zweiten Weltkrieg nach Mosbach gekommenen Donauschwaben auf die Entwicklung der Stadt hatten und wie sie noch heute das kulturelle Leben vielfältig bereichern. Sein besonderer Dank galt dabei dem Vorsitzenden der Mosbacher Donauschwaben, Stadtrat Anton Kindtner, für dessen Engagement im kulturellen Austausch.

Auf dem Marktplatz spielten die Gäste aus den USA unter der Leitung von Dirigentin Julie Wiliams für die Passanten eine Reihe von Stücken, beginnend mit dem bekannten „Donauschwaben Marsch“. Nach einigen erfrischenden Getränken im Rathaus ging es für die Musiker mit Günter Rasig auf eine Stadtführung durch die Altstadt. Viele Stunden hatten die Gäste allerdings nicht in Mosbach – nach dem Gastspiel am Abend in St. Cäcilia, einem Abendessen im Donauschwaben-Haus im Masseldorn und der Übernachtung im Hotel „Lamm“ war schon am nächsten Tag die Weiterreise nach Ulm vorgesehen.


Zum Beitragsbild (oberhalb der Überschrift): Einen kleinen Vorgeschmack auf ihr Konzertprogramm gab die „Cleveland Donauschwäbische Blaskapelle“ am Mosbacher Marktplatz. Zuvor waren die US-amerikanischen Gäste der Mosbacher Landsmannschaft der Donauschwaben von Bürgermeister Michael Keilbach im Unteren Rathaus empfangen worden. Foto: frh